Hier geht’s zum ersten Teil der Reise.
Im zweiten Teil wollen wir die spektakulären Bungle Bungles erkunden. Im link gibt’s für Interessierte eine gute Beschreibung bei wikivoyage.
Mittwoch, 22.7.26
In Spring Creek auf der Rest Area haben wir unser heutiges Ziel, bis zum Abzweig des Purnululu Nationalparks zu kommen, erreicht. Es ist ganz idyllisch hier am Fluss.


Donnerstag, 23.7.26
Gründlich durchgerüttelt und eingestaubt erreichen wir nach 3 Stunden das Visitor Centre des Purnululu Nationalparks. Einige knifflige Passagen und Furten waren zu bewältigen, allerdings war die Piste nicht so schlimm wie befürchtet und beschrieben.

Zwei Nächte verbringen wir auf dem Walardi Campground, wo wir die südlichen Highlights besichtigen, bevor es zwei Nächte auf den Kurrajong Campground geht, für die nördlichen Highlights.



Freitag, 24.7.26
Bungle Bungles Domes, einzigartiges Naturkunstwerk









Kathedral Gorge



Piccaninny Trail


Samstag, 25.7.26
Kungkalanayi Lookout auf dem Weg zum Kurrajong Campground.


Mini Palms Trail, einer der bislang schönsten und anspruchvollsten Wanderungen.












Sonntag, 26.7.26
Osmand Lookout und Echidna Chasm
Ein Naturspektakel besonderer Art ist es die Echidna Chasm (deutsch: Schnabeligel Spalt), genau zu dem Zeitpunkt zu besichtigen, wenn die Sonne direkt darüber zieht. Das geschieht immer um 11 Uhr vormittags+- eine halbe Stunde, je nach Jahreszeit.






Osmand Lookout





Montag, 27.6.26
Noch einmal 70 km Wellblechpiste und Furten zurück auf den Highway. Brauchen diesmal fast 4 Stunden und bleiben auf der Spring Creek Rest Area, wie bei der Herfahrt. Es reicht für heute.
Dienstag, 28.7.26
In Halls Creek stocken wir noch einmal unsere Lebensmittel im teuren, aber gut sortierten IGA auf. IGA versorgt auch die kleinen, abgelegenen Orte mit dem Bedarf für das tägliche Leben, was doch lobenswert ist und von den Bewohnern sehr geschätzt wird.

Eine prima Idee finde ich mit diesem Truck umgesetzt. Es sind 3 Waschmaschinen und 3 Trockner darauf. Man kann hier umsonst seine Wäsche waschen und trocknen während des Einkaufs. Es soll der Begegnung dienen, damit die Leute sich näher kommen und unterhalten. Finanziert wird es durch einen Humanity Fonds. Ist das nicht toll?

Kennt ihr das, wenn man nicht mehr aufhören kann zu duschen?😊 In Fitzroy Crossing genießen wir diesen Luxus noch einmal auf der Campsite der Fitzroy River Lodge.
Wir erreichen morgen an der Windjana Gorge den Einstieg auf die Gibb River Road.
Mittwoch 29.7.26


An diesem traumhaften Spot, einer ehemaligen Kiesgrube, machen wir einen Badestopp im erfrischenden Wasser. Zum Bleiben ist es zu früh. Schade, ich fand es wunderschön.

Tunnel Creek bei Dimalurru, ist das älteste Höhlensystem Westaustraliens. Auf dem 750 Meter langen Weg watet man durch Süßwasserbecken in dem Süßwasser Krokodile leben und klettert auf Felsen, um Stalaktiten, Stalagmiten und Kalksteinriffe zu bestaunen. Ein bisschen Mut ist also Voraussetzung. Es waren 3 Freshies (Süßwasser Krokodile) in der Höhle.







Die Windjana Gorge ist heute unsere Endstation und Übernachtungsplatz.









Donnerstag, 30.7.26
Noch einmal wandern wir durch die Windjana Gorge und bewundern Natur und Salties.
Wir erreichen am Lennard River unseren westlichsten Punkt dieser Reise mit Einstieg in die Gibb River Road.



Unser nächstes Ziel ist die Bell Gorge, die wir heute nicht mehr besuchen können. Ich muss mir wohl einen Virus eingefangen haben. Wir campen auf dem Silent Grove Campground nur wenige Kilometer entfernt von der Gorge. Das stille Örtchen in Reichweite 🫡.
Die Wasserfälle und der Badepool am Bell Creek zählen zu den schönsten entlang der Gibb River Road.
Freitag, 31.7.26
Wir haben die spektakuläre Landschaft der Bell Gorge sehr genossen. Sie ist Teil der Wunaamin Miliwundi Ranges. Berühmt ist sie für ihre atemberaubenden, mehrstufigen Wasserfälle, die mit ihren geschichteten Sandsteinklippen, die in ein großes, tiefes Becken münden, eindeutig die Hauptattraktion darstellen. Und darin zu schwimmen ist absolut traumhaft.











In Imintji bleiben wir auf dem Community Campground, der uns sehr gut gefallen hat. Gute Amenities und sehr sauber.

Samstag, 1.8.26
Das Art Centre sowie der Store in Imintji sind geschlossen.

So genießen wir unsere erste Runde Schwimmen im Pool der Adcock Gorge.




Wir machen Halt an der Galvans Gorge, der am besten zugänglichen Schlucht entlang der Gibb River Road und schwimmen im von Granitfelsen und üppiger Vegetation umgebenen Naturpool, genießen die belebende Frische unter einem tosenden, mehrstufigen Wasserfall und entdecken die uralten Wandjina-Felsmalereien.





…bevor wir zum Mc Barnett Roadhouse zum Tanken fahren.

Wir haben am Fire Spring Creek übernachtet, den Sternenhimmel mit der Milchstraße bewundert und den Wildpferden beim Grasen zugesehen.


Sonntag, 2.8.26
Die weitere Strecke ist ziemlich zäh, übles Wellblech, wir werden ordentlich durchgerüttelt.
Am Gibb River gibt es hervorragende Plätze, hier könnte man sehr gut mehrere Tage verbringen. Es steht noch so viel auf unserer To-do-Liste, wir beschließen später weiter zu fahren. Wir frühstücken ausgiebig, spazieren am Gibb River entlang…




…und fahren weiter bis zur Ellenbrae Station, die berühmt für ihre leckeren Scones ist.




Wir fanden die „leckeren“ Scones überbewertet. Werden sicher nicht zu Scones-Fans🤗 . Dafür war der Mango Frappé super.
Am Durack River auf einer Anhöhe finden wir den perfekten Platz zum Bleiben.

Beim Schlendern am Flussufer höre ich ein lautes Platschen. Ich weiß nicht wer mehr erschrocken ist, das Krokodil oder ich?🫢

Montag, 3.8.26
Ein herrlicher Morgen, wir können uns noch nicht vom Blick aufs Wasser trennen, als plötzlich ein ca. 4 Meter langes Saltie am anderen Flussufer an Land geht. Gebannt schauen wir zu und bewundern dieses urzeitliche Ungetüm, das uns von drüben anzugrinsen scheint.

Plötzlich greift ein Schwarzmilan einen Seeadler an, der deutlich größer ist als er selbst.
Es ist spannend am Ufer😊.







Unser erster Stopp heute ist bei den Bindoola Falls. Eine Granitfelsschlucht mit für uns nicht erreichbaren Wasserbecken, aber herrlichem Anblick. Es ist zu heiß und riskant dort hinunter zu klettern.






Auf der Weiterfahrt genießen wir die inspirierende Landschaft bei der Home Valley Station in der Cockburn Range, einer Region, in der Geist und Erbe der Aboriginal People noch lebendig sind.





Am Pentecoast River finden wir noch ein Plätzchen zum Stehen direkt am Wasser. Es ist schon ziemlich voll am frühen Nachmittag.
Dienstag, 4.8.26
Nachts war der Pentecoast River voller Leben. Gebannt lausche ich dem Plätschern vom Bett aus.


Schon sind wir auf einer unserer letzten Stationen auf der Gibb River Road, in El Questro, wo es noch Einiges zu erkunden gibt.
Am frühen Nachmittag fahren wir zur El Questro Gorge und wandern den anspruchsvollen Pfad zum Halfway Pool. Der weitere Weg würde zum Mac Micking Pool führen, hierfür muss man jedoch riesige Felsen erklettern. Nichts für uns.





Mittwoch, 5.8.26
Heute Morgen standen die Zebedee Hot Springs auf unserem Programm. Wurde uns mehrfach empfohlen.


Dafür hat uns die Amalia Gorge mit ihrem großen Becken, gespeist vom Wasserfall, sehr gut gefallen. Auch die Wanderung dorthin ist toll, trotz der beginnenden Mittagshitze gibt es immer wieder schattige Passagen und faszinierende Pflanzen.







Donnerstag, 6.8.26
An unserem letzten Tag auf der Gibb River Road haben wir die Krönung der Gorges erklettert, die Emma Gorge. Ein anspruchsvoller Weg über viele Felsen bis zum schönsten, größten und kühlsten Granitfels Naturpool und wahrhaftig beeindruckenden Wasserfall.












Nun sind wir zurück in Kununurra und haben viele Kilometer vor uns bis zur Ostküste.
Die Erlebnisse und Natur auf der Gibb River Road und den Bungle Bungles waren unglaublich schön. Wir schätzen uns glücklich, dass wir das erleben durften.
Nachdem wir nun die übelsten Pisten hinter uns haben, ist es mir ein Bedürfnis ein paar Worte zum Aussi Toyo zu schreiben. Dieses fantastische Fahrzeug hat uns ohne Probleme durch alle Flüsse gefahren, Steine, Sand, tiefe Gräben bewältigt, eingematscht und eingestaubt worden und dennoch ohne Murren einfach gemacht was es soll. Wir haben stürmische Tage, Regentage und extreme Hitze verbracht, den herrlichen Blick vom Bett aus genossen und das Auto ins Herz geschlossen.
So, genug Pathos, aber das musste sein.🤗
Und eine Erkenntnis möchte ich noch anschließen: Egal wie groß das Wasserloch, der Pool, der Gumpen ist, egal wie steil und anspruchsvoll der Walking Trail, ein bis drei Schwimmnudeln hat der Australier immer im Rucksack.😂

