Hier geht´s zum ersten Teil der Reise
Kenias Küste
Distant Relatives, Eco Backpacker Lodge Kilifi
Heute liegt eine lange Strecke vor uns. Wir wollen vom Tsavo West Nationalpark an die Küste. Bis zum Gate sind wir zwei Stunden unterwegs, bevor es auf den Nairobi-Mombasa-Highway bis Mariacani geht und schließlich nordöstlich weiter bis Kilifi.
Schauen wir mal, ob das alles so klappt. In Afrika weiß man ja nie.
Auf der Fahrt zum Gate wollten wir ins Ngulia Rhino Sanctuary, das ca. 30 km vor dem Ausgang des Parks liegt. Aber leider wird das Schutzgebiet nur für 2 Stunden am Tag für die Öffentlichkeit geöffnet. Und das ist von 16:00 bis 18:00 Uhr. Schade!
Der Verkehr hier auf dem Highway ist richtig gefährlich. Es fahren 90% LKWS und Busse und es wird kriminell überholt, richtig ätzend.

In Voi kurzer Einkaufsstopp, Geld holen und tanken. Bis Mariacani und dann an die Küste bei Kilifi. Hier kann man bei einer Ecolodge campen und die Sanitäranlagen benutzen. Die Lodge ist sehr schön und man kann es hier sicher gut ein Paar Tage aushalten, allerdings nicht als Camper. Man steht auf dem Parkplatz der Lodge. Wir werden nur zum schlafen im Auto sein. Hier kann man nämlich hervorragend essen und chillen. Und für uns geht’s morgen weiter. 



A Rocha Watamu
Nachdem wir von Holger und Ulla eine Mail bekamen, dass sie in Watamu sind, beschlossen wir dorthin zu fahren. Auf der Küstenstraße sind es nur 50 km von Kilifi nach Watamu. Wir biegen auf die Turtle Bay Road ab und fast am Ende finden wir ein Hinweisschild A Rocha, dem wir folgen. Und tatsächlich befindet sich hier eine kleine Lodge, alles sehr familiär. Und was steht gleich beim Eingang? Das Auto von Ulla und Holger. Freuen uns, dass das ohne Absprache funktioniert hat. Wir bleiben auf alle Fälle zwei Nächte hier an diesem idyllischen Ort. 
Am Abend haben wir hier mit Colin, dem Leiter von A Rocha Kenia und seinen Freiwilligen, die an einem wissenschaftlichen Projekt arbeiten, gegessen und es wurde ein richtig interessanter Abend.

Nach dem Frühstück sind wir mit dem TukTuk zur Bio Ken Snake Farm gefahren. Eine äußerst interessante Führung durch die kenianische Schlangenwelt. Hier werden die Schlangen auch gemolken um das Serum gegen die tödlichen Gifte zu gewinnen. Die Ranger sind rund um die Uhr im Dienst um Schlangen oder Hausbewohner vor Schlangen zu retten. 


Gedi Ruins Watamu
Gedi Ruins, eine Palastanlage aus dem 12. Jahrhundert, ebenfalls sehr interessant. 


Zu guter Letzt haben wir noch im super ausgestatteten Supermarkt von Watamu eingekauft und Samosas für alle besorgt. Bei Krautsalat, Samosas, Kaffee und Keksen ging der Nachmittag schnell vorbei. Für den Abend werden wir alle noch einmal zusammen mit unseren Gastgebern Pillaw essen.



Mombasa
Nachdem wir festgestellt haben, dass es im Stadtteil Nyali in Mombasa eine Backpacker Lodge gibt, die auch campen ermöglicht, geht es nun nach morgendlichem Schwimmen, üppigem Frühstück und neuerlichem Einkauf im gut sortierten Blue Marmalade in Watamu weiter nach Mombasa. Hier haben wir Tusker Cider entdeckt, der uns allen sehr gut geschmeckt hat.
Um 11:00 Uhr nach echtem italienischen Espresso und für Frank noch Linzertorte (Watamu ist die Hochburg der italienischen Touristen) machen wir uns auf den Weg, mit 4 Beef Samosas im Gepäck, falls uns der Hunger nochmal überfällt.
Kurz hinter Watamu gibt es eine Polizeikontrolle. Der junge bewaffnete Polizist will alles ganz genau sehen und frägt nach Waffen. Aber am meisten interessiert ihn unser Tusker Cider. Aber nach 3 Minuten können wir weiter fahren. Der Verkehr ist wie erwartet zäh und gefährlich im Großraum Mombasa.

Wir haben Schwierigkeiten das Tulia Backpacker Hostel zu finden. In der maximalsten Vergrößerung bei Open Street Map entdecke ich es schließlich doch noch. Es liegt versteckt in einer Seitenstraße. Wir stehen hier vermutlich sicher. Es gibt Duschen und Toiletten. Für eine afrikanische Großstadt eine ganz passable Lösung. 


Fitnessstudio auf der Dachterrasse des Hostels
Mombasas Altstadt

















Shimba Hills Nationalpark- Professional Campsite
Wühlen uns durchs Chaos von Mombasa bis zur Fähre Richtung Südküste. Die Fähre kostet fürs Auto 280 KSH (2,30 Euro). 
In Kwale biegen wir ab Richtung Shimba Hills.
Auch hier darf am Gate wie überall an den Nationalparks kein Cash entgegen genommen werden. Leider mussten wir dann warten bis sich die Wolken verzogen hatten und die Verbindung des Kreditkartenlesegeräts wieder funktioniert hat. Nun konnte es weiter gehen zur Professional Campsite, wo wir durchatmen können, die Ruhe genießen können und mal nicht schwitzen müssen.
Ein kleines Hindernis galt es noch zu beseitigen. 
Am Nachmittag trudeln auch Holger und Ulla ein, die in Mombasa noch ihren Auspuff schweißen lassen mussten. Wir machen noch einen kleinen Spaziergang und am Abend gibt es mal wieder Pfannkuchen.
Dieser kleine Park ist überraschend schön. Wir dachten es kommen viele Touristen aus Diani oder Tiwi Beach. Aber es ist sehr wenig los und man kann die Ruhe geniessen.
Wir haben alle so richtig gut geschlafen. Der starke Wind vom Abend lies irgendwann nach. Mit dem Sonnenaufgang bin ich aufgestanden und habe das Feuer wieder in Gang gebracht. Es kam ein deutsches Paar im Safaribus am Camp vorbei und fragte nach, ob wir denn keine Angst hätten? Das lies uns nur schmunzeln. Nach dem Frühstück gings auf eine Rundfahrt. 






Wir haben die verschiedenen Viewpoints besichtigt, Circuits abgefahren, waren am Sheldrick Falls Treffpunkt, wo uns zu viele Touristen unterwegs waren und sind am frühen Nachmittag zur Campsite zurück, unseren Grillabend vorbereiten. Rinderfilet, Folienkartoffeln, Krautsalat und gegrillte Paprika.
Kenias Küste
Twiga Lodge and Campsite
Am frühen Mittag sind wir in Diani Beach angekommen. Ich hatte Bilder von Hotelburgen an Kenias Stränden im Kopf und war wirklich überrascht wie wunderschön dieser Strandabschnitt ist.
Unsere Campsite bei der Twiga Lodge
liegt ebenfalls richtig toll direkt am Beach – ein Treffpunkt für Afrikareisende seit Jahren. Lilly ist regelmäßig hier. Sie lebt nur noch in zwei verschiedenen Autos, eins in Europa und eins in Afrika und fühlt sich pudelwohl und glücklich. Jürgen, der viele Jahre hier in Afrika gearbeitet hat und für Europa nicht mehr tauglich ist, wie er selbst meint, verbringt ebenfalls einen großen Teil seines Lebens im südlichen Afrika. 

Ansonsten kommen am Nachmittag die Beach Organizer vorbei und wollen Verschiedenes verkaufen. Alles sehr relaxed und angenehm.






Wir genießen den Strand und lassen es uns 3 Tage gut gehen. Am Abend gibt’s Lagerfeuer, Curryreis mit Karotten und Prawns und gegrillten Fisch. Und danach wird auf der Glut noch ein frisches Brot gebacken. Jürgen wurde wohl von dem Duft angezogen. Wir haben ihn zum Essen eingeladen. Auch Lily hat sich später dazu gesellt, die beiden wussten interessante Geschichten zu erzählen.
Tanzania
Peponi Beach Campsite zwischen Tanga und Pangani
Es sind heute 180 km zu fahren. 


Am Grenzübergang Lunga Lunga auf der kenianischen Seite waren wir in einer halben Stunde fertig. In Tanzania (Horo Horo) dauerte das Ganze doppelt so lange. Sie sind zwar technisch mit Computern besser ausgestattet, aber das scheint wesentlich zeitaufwendiger zu sein. Hier ein wichtiger Hinweis: hat man die Roadtax für 3 Monate oder länger in Tanzania bezahlt, erlischt sie bei der Ausreise in ein anderes Land und muss bei der Wiedereinreise ins Land erneut bezahlt werden.
Um 14:00 Uhr waren wir durch und froh, denn es ist inzwischen 34° Grad heiß. Ab ins kühle Auto.
In Tanga trinken wir am Hafen im Forodhani Garden Kaffee und Zuckerrohrsaft.
Es ist schon Viertel vor fünf als wir uns ans letzte Wegstück machen. Ab Tanga fährt man dann auf guter Gravelroad. 
Als wir im Peponi ankamen, war vor uns eine größere Gruppe Overlander eingetroffen und wir mussten zum ersten Mal befürchten, dass wir keinen Platz bekommen. Da wir aber kein Zelt benötigen, haben wir einen schönen Platz am Strand bekommen, mit Chillecke und Bar gleich nebenan. 


Peponi ist Kisuaheli und heißt Paradies. Es ist wirklich eine schöne und saubere Anlage. Wir verbringen hier drei entspannte Tage. Empfehlenswert ist die Pizza im Capricorn gleich nebenan. Erstaunlich gut und die indisch-kenianische Besitzerin ist witzig und erzählfreudig.





Zebra Campsite bei Mkomazi
Es geht landeinwärts durch hügelige grüne, fruchtbare Landschaft. Obst findet man jede Menge an den Straßenständchen, wo wir uns auch für die nächsten zwei Tage eingedeckt haben. Was hier ausgesprochen lecker schmeckt sind die Jackfruits und Orangen. In Muheza gibt es den Abzweig zum Amani Nature Reserve, man sieht schon die Ausläufer der dortigen Berge, die zu den östlichen Usambarabergen gehören. Über Korogwe gelangen wir nach Mkomazi und 10 km weiter zur Zebra Campsite. Es ist ein ziemlich heruntergekommenes Camp nicht weit von der Hauptstraße entfernt – nur als Zwischenstopp zum Übernachten zu empfehlen. 
Die Lage am Pangani River ist jedoch sehr schön. Es hätte durchaus Potenzial. Wir bekommen vom Caretaker eine Hütte zur Verfügung gestellt, da die Duschen und Toiletten für Campinggäste schlimm aussehen. In der Hütte fließt Wasser aus der Dusche und die Toilette funktioniert, was will man mehr. Mit 3,50 € pro Person können wir hier günstig übernachten. 


Wir sehen viele verschiedene Vogel- und Schmetterlingsarten und finden es ganz idyllisch hier. Am Abend werden wir jedoch massiv von den Moskitos attackiert. Trotz Autan sind wir übersät mit Stichen.
Mkomazi Nationalpark
Dindira Special Campsite
Auch am Morgen sind die Moskitos wieder beißfreudig. Nach schnellem Frühstück machen wir uns zügig auf die Piste östlich der South Pare Mountains, die sich als Alternative zur Teerstraße etwa hundert Kilometer bis zum Zange Gate am Eingang des Mkomazi Nationalparks zieht. Wir wollen zum Abschluss noch einmal Ruhe, Einsamkeit und Tierwelt erleben.
Die Piste hat wirklich alles parat. Gute Allwetterpiste, Wellblech, steinige Passagen und Baustellen. Aber landschaftlich unheimlich schön und abwechslungsreich. 






Mal richtig grün mit Reisfeldern und Sisalplantagen, mal trockener und hügelig. Die Dörfer unterscheiden sich sehr. Am Njiro Gate des Mkomazi NP fragen wir nach, ob ein Permit erhältlich ist, leider muss man jedoch bis zum Zange Gate 30 km weiter fahren. Auch hier ist der Individualtourismus eher die Ausnahme.
2008 ist dieses ehemalige Gamereserve zum Nationalpark deklariert worden. Etwa 40 km breit und 130 km lang. Die Eintrittsgebühren betragen pro Person 30 USD sowie 30 USD für die Public Campsite bzw. 50 USD für die Special Campsite und 40 USD für das Auto. Die erste Nacht verbringen wir allein und ungestört auf der Dindira Special Campsite. 
Auf dem Weg dahin begegnen wir bereits Wasserbüffeln, Zebras, Elefanten und Giraffen. Auch eine Rappenantilope kreuzt unseren Weg. Wir picknicken am Dindira Dam, der jetzt um die Mittagszeit viele Tiere zum trinken lockt. 

Unser erster Eindruck ist überaus positiv. Ein schöner Park mit neuen Toiletten an den Picknicksites. Auf unsere Special-Campsite gibt es nichts außer Natur pur und das ist genau der richtige Abschluss für unsere jetzige Reise. 
Am Abend kochen wir Miracoli auf dem Hobo, es nähert sich plötzlich völlig lautlos ein Schwarm Schwarzstörche und lässt sich direkt auf dem Baum über uns nieder. Was für ein Schauspiel. Als die Sonne untergegangen ist, bestaunen wir den riesigen aufgehenden Vollmond.
Am Morgen war ich um 3:00 Uhr wach und konnte nicht mehr schlafen. So sind wir um halb vier aufgestanden, haben Müsli mit Joghurt gefrühstückt und uns um halb fünf auf Early Morning Gamedrive begeben. Es war natürlich noch stockdunkel. Da lag es nahe erstmal zur Dindira Picknicksite zu fahren und die aufgehende Sonne abzuwarten. Eine halbe Stunde haben wir gedöst und sind dann zum Vitevini Picknickplatz gefahren, wo Arbeiter gerade dabei waren ein Toilettenhäuschen zu bauen. Sie haben dafür zwei Monate Zeit und bleiben die ganze Zeit im Park. Wir wurden zum Frühstück eingeladen und haben gerne Tee mit ihnen getrunken. Zum Dank haben wir ihnen Orangen und Kekse geschenkt. Eine große Herde Elefanten bewegte sich unterhalb des Hangs von Vitewini.
Auf der Weiterfahrt zum Norbanda Dam sahen wir zwei Geparden mitten in einer Gruppe Pferdeantilopen. Auf dem Dindira East Drive haben wir Dutzende Giraffen und Zebras getroffen. 



Hier haben wir auch unsere Mittagspause mit Schinkenomelett verbracht. Inzwischen sind wir sehr müde, das frühe Aufstehen macht sich bemerkbar und es ist ziemlich heiß. So fahren wir zum Public Campsite, wo es nicht so einfach ist einen Schattenplatz zu finden. Die Dornakazien sind sehr niedrig.
Hier gibt es sogar Duschen und darauf freue ich mich heute ganz besonders. Leider sind die Tanks leer! So fülle ich einen Eimer mit dem restlichen Wasser und genieße wenigstens eine Eimerdusche. Auch hier sind wir alleine und die einzigen Touristen im Park.
Am nächsten Morgen fahren wir Richtung Babus Camp und noch einmal um den Norbanda Dam.
Wir sehen Sekretärvögel, viele Giraffen, Zebras, Warzenschweine und ein Kongoni….

... bevor es um die Mittagszeit über Same auf der Teestrasse weiter bis Moshi geht. Wir haben noch zwei Tage in Moshi um das Auto für seine wohlverdiente Pause vorzubereiten und die Gedanken pole pole (langsam) Richtung Deutschland, Schnee und Kälte, aber auch Familie zu lenken.
Wir hatten vier entspannte Wochen, haben ein erfreuliches Bild von Kenia gewonnen und sind voller Vorfreude auf das nächste Mal, wo es wieder nach Kenia an den im Norden gelegenen Turkanasee gehen soll.



Für den Nachmittag haben wir eine Kaffeetour geplant. 




























Biegen dann von der Hauptpiste zu einem Wasserloch in einer schönen Grasebene ab und frühstücken gemütlich die restlichen Pfannkuchen von gestern mit Blick auf Zebras und Kongonis. 
Um halb elf geht’s zurück Richtung Taveta und weiter ostwärts auf guter Teerstrasse zum Lumo Conservancy, wo wir eigentlich heute campen wollten. Waren um die Mittagszeit dort, haben jedoch beschlossen mit Ulla und Holger noch bis Voi zum Gate des Tsavo East NP zu fahren und im Ndololo Camp zu übernachten, das sich 8 km hinter dem Voi Gate im NP befindet (wohl die einzige Campsite im Tsavo East).
Auf der Strecke ging Holgers Kühlschrank-Batterie kaputt. In Voi findet er eine Toyota Werkstatt, die sie austauscht. Wir fahren einstweilen weiter zum Camp und werden belohnt mit unzähligen der berühmten roten Elefanten des Tsavo East. Die Safaricard wurde übrigens abgeschafft, der Eintritt bzw. die Bezahlung mit Kreditkarte ist problemlos, es wird mit Papiertickets gearbeitet und die Ranger von KWS sind absolut freundlich, korrekt und hilfsbereit. 
Genießen den Nachmittagskaffee in Gesellschaft der Ranger und Meerkatzen unter einer schattigen Akazie. 
Schließlich trudeln Ulla und Holger ein. Wir sind uns einig, dass wir unbedingt noch einen Abendgamedrive machen wollen. So fahren wir zunächst zum Kanderi Swamp wo es wieder reichlich Elefanten gab. 

Erstaunlich finden wir, dass trotz der großen Anzahl an Elefanten die Natur noch intakt ist. Es gibt genügend Gras zu fressen. Die Landschaft hier im Tsavo ist bezaubernd. Savanne und Sumpflandschaft, eingerahmt von Hügeln, wechseln sich ab. Über den Voi River Drive geht es zurück zum Camp. Nun ist es schon spät und wir sind alle müde. So gibt es nur Vesper und zum Nachtisch Cointreau.



Es herrschte allerdings ein richtig aggressives Verhalten der anderen Safariautos, die die Lodgetouristen fahren. Wir wurden rücksichtslos überholt, nur damit diese Gäste zuerst vor Ort sind. Die Löwen waren sehr genervt von den vielen Autos und dem Rummel. So haben wir uns bald wieder auf den Weg gemacht und dann tatsächlich einen Geparden gesehen. Zunächst sah man nur den Schwanz, bis er sich aufgesetzt hat und richtig gut zu sehen war. Das Glück hielt an, denn auf dem Weg zum Arubadamm sahen wir noch einmal sieben Löwen auf einem Hügel liegen. Auf der weiteren Strecke haben wir Kongonis, Rappenantilopen, Zebras, Büffelherden, Hippos, Warzenschweine und und und gesehen.


Wir haben in der Zwischenzeit Wäsche gewaschen…
… das Auto mal sauber gemacht, Brotteig angesetzt und heute Abend wollen wir Nudeln mit Ullas berühmter Tomaten-Olivensoße kochen.
Wir hatten vorzügliches Essen mit der einzigen Flasche Rotwein, die für besondere Gelegenheiten wie diese gedacht war.
sind wir um 8:00 Uhr zum Shop am Gate um noch einmal Wasser und 2 Dosen Tusker für die nächsten zwei Tage im Tsavo West einzukaufen. Wir fahren gemeinsam mit Ulla und Holger nördlich zum Galana River. Schauen uns zusammen noch den Crocodile View Point …

…und die Lugards Falls an. 

Dann trennen sich unsere Wege. Wir fahren westlich durchs Manyani Gate zum Tsavo West und die Beiden östlich durchs Sala Gate nach Malindi. Am Gate habe ich mich erkundigt, ob es irgendwo Obst und Gemüse zu kaufen gibt. Man hat mich zum Gefängnis geschickt. Fand ich lustig, also sind wir hingefahren. Tatsächlich waren Sträflinge in gestreiften Klamotten am streichen, aber für Obst und Gemüse hätte ich einen Passierschein benötigt. Das war mir dann doch zu unheimlich. Die Gefängniswärter hatten für heute wenigstens ihren Spaß und wir auch. Also ohne Vitamine weiter zum Tsavo River Gate (auch hier problemloses Bezahlen mit Kreditkarte) und dann zum Chyulu Campsite im Tsavo West. 



Über Kilaguni geht’s wieder zurück zum Camp. Wir sehen Rappenantilope




Anschließend geht’s zum Roaring Rock. Auch hier lohnt sich der etwas einfachere Aufstieg. Es gibt oben sogar Schattendächer und Schautafeln. In der Ferne kann man bei klarem Wetter den Kilimandscharo sehen. Wir blicken aufs Rhino Valley und sind uns einig, dass wir uns das noch ansehen möchten. Wir finden dort zwei Büffel unter einem Baum, die uns erstaunt anblicken.
Viele Impalas, Kongonis und Strauße. Buschhörnchen mit gestreiftem Schwanz und sehr viele Dikdiks springen immer wieder über die Piste. Wir fahren über die nördliche Piste zum Chaimu Lavariver.
Diese Piste ist bergauf teilweise ganz schön anspruchsvoll. Wir sind schon fast zurück am Camp, haben aber noch keine Lust in der Sonne zu sitzen und bewegen uns nun nach Norden zum Chyulu Waterhole über den Mtito Circuit. Die Piste ist richtig gut. Das Waterhole ist jedoch unspektakulär und es gibt nun um die Mittagszeit keine Tiere. Da wir schon mal da sind, schauen wir uns den naheliegende Kamboyo Campsite an und machen hier Picknick. Unser Chyulu Camp ist eindeutig das Schönere und besser gelegene. Kamboyo eignet sich dann, wenn man über Mtito Andei (das nördliche Gate) ausfahren möchte. Nun geht’s aber zurück zum Chyulu Camp zum Kaffee trinken und Wäsche waschen. Außerdem ist das Brot schon wieder alle und es muss Neues gebacken werden. Heute war übrigens der heißeste Tag mit 37° Celsius. 





















Ich bereite Brotteig vor und am Abend nach Bratkartoffeln und Tzatziki treffen Christine und Stefan ein. Die Beiden sind Hebamme und Agraringeneur und arbeiten 5 Monate für eine kirchliche Organisation im Krankenhaus und bei der Erforschung eines Kräutergartens. Wir sitzen noch zusammen am Feuer und erzählen uns gegenseitig unsere Lebensgeschichten. 




Hier beginnen auch die ersten Teeplantagen. Es geht über Tukuyu durch fruchtbares Land. Das Klima ist perfekt mit 22°. Am Straßenrand werden Karotten, Kartoffeln und Krautköpfe verkauft.
Kurz vor Mbeya hält uns eine Polizeikontrolle an und der Polizist behauptet, wir seien zu schnell gefahren. Dabei fuhren wir mit 30 km seit einer Viertel Stunde hinter einem Lastwagen her. Wir haben uns auf nichts eingelassen und den Beweis eingefordert, da hat er uns weiterfahren lassen.
Auch die weitere Strecke bis Iringa kostet viel Zeit und Nerven. Die Baustellen reihen sich aneinander und es geht immer wieder auf Schlagloch durchsiebte Ausweichpisten.
Nun geht’s weiter zum Crocodile Camp bei Mikumi, 116 km.
…und staunen über die unzähligen Baobabs. Die Strecke ist sehr reizvoll am Fluss entlang. Es geht weiter durch fruchtbares Land bis Mikumi. Hier decken wir uns mit Papayas,Tamarinde und Mangos ein.
Die weiteren 50 km gehen mitten durch den Mikumi Nationalpark. Man darf nicht stehen bleiben und nicht fotografieren, sonst zählt das schon als Gamedrive und ist kostenpflichtig.



Bis zum South Beach über die neue Nyerere Brücke…
…braucht es wegen des stockenden Verkehrs und vieler Baustellen über eine Stunde, wir sind also insgesamt von Morogoro bis zum Kipepeo Beach Camp gute 6 Stunden unterwegs gewesen.
Aber das Bad im warmen Indischen Ozean lässt einen schnell die ätzende Fahrerei vergessen.
Wir essen am Abend nur noch Obst, da wir bei dem riesigen leckeren Angebot zu viel eingekauft haben.
Kokospalmen, Mangobäume, Jackfruitbäume mit riesigen Früchten und natürlich Bananenstauden, Papaya-Bäume, Cashewbäume und Guavenbäume so weit das Auge reicht. Die Teerstraße geht nun bis Mtwara, was dem abgelegenen Süden sicher Auftrieb verleiht.










Es sind etwa 50 km zu fahren. Die Hauptpiste, die den nördlichen Teil des Selous nordwestlich bis zum Matambwe Gate quert, ist ganz gut befahrbar.
Wir machen einen Abstecher zum Lake Siwandu und stellen fest, dass alle Nebenpisten nur mit gutem GPS-Material zu finden sind, da Tracks4Africa hier wenig zu bieten hat. Aber auch mit Open Street Maps sind die Verläufe doch oft anders als angezeigt. Zum Glück habe ich da Frank, der einen super Orientierungssinn hat. Zwischendurch regnet es mal eine zeitlang und man merkt sofort wie die Black Cotton Soil schmierig wird und unser Idefix sich durchwühlen muss. 
Den Riss finden wir nicht. Am Lake Tagalala staunen wir über die Schönheit dieses Parks, die vielen Giraffen, Impalas, Warzenschweine und Vögel und über die vielen Jungtiere.


Ist natürlich die beste Zeit für Nachwuchs nun zu Beginn der Regenzeit, wo alles grün und saftig ist. Von der Hauptpiste bis zum Tagalala Campsite sind es 17 km üble Piste.
Es geht über Äcker, aber auch tiefe Senken und auch schön zu fahrende Passagen. Das letzte Stück zum See ist bereits ziemlich zerfurcht und rutschig.
Wir finden hier keine Feuerstelle und beschließen, da ein Gewitter aufzieht, sicherheitshalber auf einer Anhöhe zu campen. Wenn es regnet wird es nicht mehr möglich sein vom See weg zu fahren.
Auf der Anhöhe angekommen sind wir uns einig, dass der Selous mit der schönste Park von allen ist, die wir gesehen haben.








Aber auch Leckereien wie Samosas,
frittierte Kochbananen 
und süße Schmalzkringel…
…werden hier angeboten. Selbst ein paar Souvenirstände gibt es und abends dann Champions League im TV für die Fußballfans.
Wir freuen uns jetzt auf eine Dusche und die idyllische Ruhe im Selous River Camp. 















Nach dem Abzweig Richtung Korogwe – Lushoto beginnt der LKW-Verkehr, ist jedoch nicht so schlimm wie erwartet. Kurz vor Segeta passieren wir riesige Sisalplantagen. Der Sisalanbau scheint wieder lohnend zu sein, der Menge an Anbauflächen nach zu urteilen.
Die Landschaft erinnert sehr an Allgäu oder Schwarzwald.
Mäandernde Bäche, Wasserfälle und blau blühende Jakarandabäume geben eine malerische Kulisse ab.

Alles wirkt gepflegt und mit Hingabe aufgebaut. Eine echte Empfehlung. Wir werden die kühle Nacht genießen.













Beim gemeinsamen köstlichen Abendessen erzählt Hermann über die Projekte, die sie für die Menschen im Dorf initiiert und weiter geplant haben. Wir sind wirklich beeindruckt und können diesen Ort, die Menschen und die Art und Weise wie hier wirklich Entwicklung erreicht wird, nur empfehlen. 



Wir passieren die Same Mountains, dann die Pare Mountains und fahren mit Blick auf den von Wolken umhüllten Kilimanjaro weiter bis Moshi.












füllen unsere Gasvorräte auf, gehen tanken und einkaufen. Es ist mal wieder Samstag und die Hölle los. Sind froh als wir um halb zwölf weiter zur Grenze bei Mchinji können. Um Viertel vor eins sind wir durch, nicht einmal eine Stunde, das war der kürzeste und freundlichste Grenzübertritt. Es fielen keine Road Taxes oder Carbon Taxes an wie in Zimbabwe und ein Visum hätten wir hier auch bekommen, nicht wie in manchen Foren behauptet wurde, dass es kein Visum on arrival gibt. Wir schließen noch eine Haftpflichtversicherung ab und weiter geht’s. Kommen um halb vier am Barefoot Camp an. Hier gibt es sogar Gras auf dem man stehen kann. Angenehm nach so viel Staub. Ein sehr gepflegtes Camp?.





Wir fahren um halb zehn zum Supermarkt, kaufen ein paar Kleinigkeiten ein. Begeben uns dann in die nächste Mall wo wir bei Game die kleinen blauen Campingaz-Kartuschen einkaufen.









Schließlich erreichen wir den Reisdistrikt Salima. Hier sieht man auch schon Zeichen von Tourismus. Es gibt Souvenirstände und viele Lodges.
Ganz anders als vor 30 Jahren, als wir zuletzt hier waren. Wir holen uns leckere Samosas…
…und fahren ins Steps Rest Camp, wo wir die einzigen Campgäste sind. 


Versuchen uns an die Gegebenheiten von damals zu erinnern. Es ist immer noch sehr schön hier und das Wasser im See lädt zum Baden ein. Wir schauen den Kindern beim spielen zu und gehen spazieren. 








Setzen dann unsere Route bis zur Thumbi View Lodge fort. Hier kann man es definitiv ein paar Tage aushalten. Es sind überwiegend junge Gäste hier und es macht alles einen relaxten Eindruck. 











Am Nachmittag geht´s auf Sunsetcruise. 

Spaziergang durchs Dorf Chembe diesmal in östlicher Richtung bis zur Fat Monkey Lodge. 









Angeblich wurden gestern Abend auf dieser Strecke Wildhunde gesehen und wir schauen aufmerksam danach. Leider erfolglos. 


Mitten in einer der Furten steckt ein sambischer Hilux fest und wir schleppen ihn über die Furt, damit er weiterfahren kann. 



Kommen um die Mittagszeit am Chipuka Community Camp an, das etwa 7 km vom Gate entfernt liegt und genießen die Aussicht auf den Fluss und die Ruhe. Die Community hat sich hier wirklich Mühe gegeben und alles liebevoll gestaltet.




Es gibt sogar eine Dusche und Toilette. Die Caretaker müssen allerdings Wasser aus der Pumpe in den Tank im Baum füllen, was eine beschwerliche Arbeit bedeutet. Die Übernachtung kostet 10 US$ pP.
Kurz vor acht machen wir uns auf den Weg Richtung North Luangwa. Wir wollen heute bis zum Chifunda Bushcamp am Mwanya Ponton. Wir fahren über Zokwe, um dort im Office die Registrierung vorzunehmen und Informationen einzuholen über die Möglichkeiten im Park.

Es ist schön zu sehen, dass man mit Kleinigkeiten hier Kinder noch glücklich machen kann. Überhaupt wirken die Kinder sehr unbeschwert und zufrieden.





Im Park sind die Pisten gut befahrbar, wenn auch rumpelig. Wir fahren mit unserem Scout zunächst am Luangwa entlang nach Süden mit vielen Hippos, Krokodilen und bezaubernder Landschaft Richtung Mwaleshi.



Es geht durch Mopane- und Miombowald, immer begleitet von Schwärmen an Tsetsefliegen, die unser dunkles Auto permanent attackieren.
Frühstück gibt es am Mwaleshi mit Rührei und Hippos an einem wunderschönen Flussabschnitt.

Danach geht es dann Richtung Norden, als uns plötzlich drei Hippos in Kleinbusgröße direkt vors Auto laufen. Der erste reißt das Maul auf und droht uns. Wir bleiben sofort stehen und lassen sie vorbei ziehen.

Gerade zum Sonnenuntergang waren wir wieder im Camp. Ich hab schnell Brotteig gemacht, damit wir nach dem Grillen backen können. Sehr lecker war der Butternutkürbis vom Grill.






Es gibt Mango- und Papayabäume sowie Bananenstauden. Und glücklicherweise in fast jedem Dorf einen Brunnen.
Uli, den wir gestern im Chifunda kennen gelernt haben, hat bei diesem Projekt mitgeholfen. Die Brunnen kommen wohl aus Indien und gelten als sehr zuverlässig. Am Zokwe Checkpoint verteile ich Buntstifte, die mir die Kinder quasi aus der Hand reißen. 

So zuckeln wir ohne Mehl weiter bis zum Abzweig ins Chipuka CC. 
Die Leute haben riesige Grasbüschel gesammelt um ihre Häuser neu zu decken.
… und sind am frühen Nachmittag im Wildlife Camp,
wo wir von Elefanten, Meerkatzen und Hippos sowie Krokodilen begrüßt werden. Das Camp liegt sehr schön am Luangwa, ist nett gestaltet und es gibt viel zu schauen. Unser Favorit in Mfuwe.


Als uns eine Gruppe Elefanten den Weg versperrte, mussten wir umkehren und trafen einen Schwaben, der meinte, an der Sandbank einen Löwen, der gerade einen Büffel verspeist hat, gesehen zu haben und tatsächlich – es war unglaublich wie der Kopf des Löwen im Bauch des Büffels gesteckt hat. 

Wir haben lange zugeschaut und mussten später sogar direkt an ihm vorbei fahren. Da lag dann eine schöne Hyäne und hat schon gewartet, dass etwas für sie übrig bleibt. Auf dem Weg zum Airfield sahen wir dann noch einen schlafenden Löwen im Gebüsch. Ein schönes Abschiedsgeschenk für den letzten Game Drive, bevor es morgen weiter Richtung Malawi geht. Hier trennen sich auch unsere Wege, die Freunde müssen zurück nach Südafrika den Mietwagen abgeben.


Da es zu spät ist noch bis zum Bridge Camp weiter zu fahren, übernachten wir im Pioneer Camp in Lusaka. Es ist ein schönes Camp mit schlechter Zufahrt, aber heißer wohltuender Dusche.

Wir fahren auf der Great East Road der Sonne entgegen. Auf den Straßen sind die Menschen zur Arbeit oder Schule unterwegs. Wir kommen zum Luangwa mit dem gestern nicht mehr erreichten Bridge Camp und rollen weiter an etlichen Roadblocks vorbei, die uns meist durchwinken oder freundlich begrüßen und nach Dingen aus Deutschland fragen. Die Straße ist in gutem Zustand und wir kommen gut voran.
Die Petauke-Sandwe Piste ist wohl derzeit nicht befahrbar, da die Auswaschungen zu groß sind. Gott sei Dank hatten wir uns für die Teerstraße entschieden, denn laut einem deutschen Paar, das wir gestern in Lusaka trafen, sind die Washouts erst kurz vor South Luangwa. 





















…und machen uns dann um halb zehn auf die Strecke nach Zikomo. Ein tolles Camp direkt mit Blick auf den Nsefu Sector, allerdings etwas teuer.
Der Blick über die weite Ebene ist traumhaft schön. Und es gibt sogar Wifi! Alles entspannt.

Wir schauen uns das Lomagundi Resort an, das sehr empfohlen wird vom Hupe Verlag. Gefällt uns aber überhaupt nicht. Bringen dann in der Nähe beim gut sortierten TM den stressigen Einkauf hinter uns und wollen zur Kushinga Lodge and Campsite. War leider closed. Irgendwann hatten wir das Rumgegurke und -gesuche satt und beschlossen weiter nach Makuti und zum Wildlife Office des Mana Pools NP bei Marongora zu fahren und dort zu campen.
Hier muss man eh das Permit holen. Um halb vier haben wir das Permit und können weiter Richtung Headquarter. Müssen also nicht in Marongora übernachten. Vorher muss noch alles Obst gegessen werden. Es darf keines mit in den Park genommen werden. Wir passieren das Nyakasikana Gate und sind erstaunt, dass trotz starker Warnungen die Piste in keinem schlechten Zustand ist.
Nach den heftigen Regenfällen wurde die Piste wohl gegradet. Wir bezahlen am Office und können auf Nyamepi 9 campen. Zum Abendessen gibt’s Spaghetti Bolognese und einen traumhaften Ausblick auf den Sambesi, die Hippos und Krokodile. 


Wir werden bei Sonnenaufgang wach und bestaunen die rotglühende Sonne über dem Sambesi. Um 7:00 Uhr geht’s auf Game Drive. Wir frühstücken am Long Pool….

Sie stehlen auch gleich eine Tomate und Cracker aus den Autos. Ein Elefant spaziert gemütlich durchs Camp und neugierige Warzenschweine besuchen uns. Beim späten Frühstück muss höllisch aufgepasst werden, dass die Affen nicht das Brot von den Tellern klauen. Die Meerkatzen sind überall und sehr schlau. Entspannter wird es erst abends, wenn sie sich auf ihre Bäume zurück ziehen. 






Es ist ein absolut schöner Platz wieder direkt am Sambesi und wir sind ganz alleine. Oder doch nicht? Gerade als wir anfangen wollen das Gemüse zu schneiden, kommt ein Pavianmännchen und klaut uns die Karotten vom Tisch. Anschließend haben wir Elefantenbesuch. Wir kochen das Gulasch ohne die Karotten auf dem Hobokocher und bewachen abwechselnd den Topf. 


Immer wieder kommen Elefanten zum trinken an den Fluss. Es ist sehr abwechslungsreich und faszinierend schön hier.
Das Buschcamp liegt direkt am Fluss, der allerdings hier fast kein Wasser mehr führt. Es kommen Zebras und Impalas zum grasen und trinken. Später eine ganze Herde Paviane …
… und eine Elefantenmutter mit Jungem. Besonders reizend war das neu geborene Pavianbaby zu beobachten, das kaum laufen konnte.
Nach einem Einkaufsstopp in Dete fahren wir 160 km bis Manjolo. Immer wieder stehen „hungrige“ Kinder am Straßenrand und wir verteilen was wir können. 

Streckenweise war die Piste durchsetzt mit Schlaglöchern. In Manjolo ging es dann zunächst auf Gravelroad – 40 km Wellblechpiste – aber gut zu fahren.
Landschaftlich sehr reizvoll mit Blick auf die Berge. Es geht bis auf 1100 m hinauf. Man kommt immer wieder über Brücken mit interessanten Ausblicken.
Die letzten 20 km auf die steile, steinige Piste zum Park. 


Die 20 km Piste auf die Anhöhe des Chizarira gehen zunächst durch Urwald, es ist wunderschön hier durchzufahren, wenn auch mühselig (meist 1.Gang Untersetzung). Oben wird es etwas trockener. Wir freuen uns als wir am Gate sind, rumpeln weiter bis zum Office wo wir 94 USD bezahlen und brauchen eine weitere Stunde für die 6 km zum Kaswisi 1 Camp. Es ist wildromantisch. Wir essen Spaghetti mit Thunfischsauce und als wir das Brüllen der Löwen immer näher kommen hören, verkriechen wir uns ins Bett. 

Unser Tagesziel für heute ist die 10 km entfernte Campsite Mucheni View. Starten um 10:00 Uhr wieder aufgewärmt ? Kommen ca. eine Stunde später an Mucheni Gorge an und sind ganz begeistert von der Aussicht. 
Hier erfahren wir von den Caretakern, dass wir im „home of the lions Kaswisi“ übernachtet haben?. Einen Kilometer weiter ist die Campsite Mucheni View mit mindestens genauso schönem Ausblick in die Ferne Richtung Karibasee. 
Hier gibt es auch Wasser aus einer neu verlegten Leitung. Wir nutzen den Nachmittag zum Wäsche waschen und organisieren und machen einen Spaziergang zur Gorge.
Einige Menschen halten die Hand auf, viele grüßen einfach freundlich und freuen sich über die Abwechslung. 

Nach 9 Stunden Fahrt sind wir im Gache Gache Camp angekommen und waren ziemlich erledigt. Wir sind die einzigen Gäste hier und bleiben zwei Nächte.


















Um die Mittagszeit begrüßen uns die Hippos schnaubend am Masuma Dam, dem heutigen Tagesziel. Die Krokodile liegen grinsend am Wasser und wir verbringen den Nachmittag mit Tierbeobachtung.



Kurzer Stop an der Shumba Pan bevor es auf zwei Streifen übrig gebliebener Teerstraße (von den Engländer gebaut?) zur Gouavala Pan geht.







Als wir am Nachmittag ankommen genießen wir den Kaffee und die Ruhe in der Sonne. Die weite Ebene ist wunderschön.



















Es geht über Letihau Pan nach Lekubu und weiter durchs Deception Valley zur Kori Campsite No. 4, ein großzügiger schöner Platz. Hier begegnen einem auch mal wieder andere Fahrzeuge. 


Die Pad war streckenweise ziemlich zerpflügt, aber problemlos machbar.


