Zurück nach Perth

Zum zweiten Teil geht’s hier entlang

Mittwoch, 11.3.26

Gemütlich machen wir uns auf den Weg von Carnarvon Richtung Kalbarri. Mit einem Abstecher in den Nationalpark zum Murchison River.

Hier gibt es wieder unzählige Fliegen

Donnerstag, 12.3.26

Und am nächsten Tag gleich nochmal früh morgens solange es noch kühl ist.

Wir beginnen mit ZBend, hier hat der Murchison River die Form eines Z…

Spuren der ersten an Land gekrochenen Tiere

…klettern anschließend zum Natural Window...

Leibesübungen am Felsüberhang

…und beenden die morgendliche Tour am atemberaubenden Skywalk.

Die Küstenstraße nach Horrocks, wo wir heute und morgen übernachten, führt an der Hutt Lagoon vorbei mit ihrem Pink Lake.

Das Pink des Sees kommt durch eine grüne Algenart zustande, die in Kombination mit hohem Salzgehalt, hoher Temperatur und starkem Lichteinfall Beta-Carotin produziert um sich gegen den starken Lichteinfall zu schützen. Diese Alge trägt den Namen Dunaliella salina. Hier an der Hutt Lagoon wird sie sogar gezüchtet und zwar vom weltweit größten Chemiekonzern BASF. Das von der Alge produzierte Beta-Carotin wird nämlich beispielsweise für Nahrungsergänzungsmittel und als Lebensmittelfarbe verwendet. Aus diesem Grund hat genau dieser wundervolle See einen riesigen Vorteil: Er ist garantiert immer farbig.

Horrocks, ein netter kleiner Küstenort

Samstag, 14.3.26

Nur wenige Kilometer von Horrocks entfernt liegt die Willi Gulli Höhle der hiesigen Nanda Aborigines. Die Felszeichnungen zeigen ihre Traditionen, Ideen und Werte.

Port Denison war unser eigentliches Ziel heute. Wir haben jedoch Warnungen bekommen wegen Buschfeuer. Ich hole Snacks in der dortigen Bakery und unterhalte mich mit einer Anwohnerin, die ihr Auto fertig gepackt hat und bereit zum Verlassen ihres Hauses ist.

Planänderung! Wir fahren wieder auf den Highway und sehen die Feuer aus der Ferne. Die Straßen zum Strand sind bereits geschlossen. Um in möglichst sicherer Entfernung zu sein steuern wir nun Green Head an, ca. 150 km südlich, in der Dynamite Bay gelegen. Ein entspannter kleiner Ort.

Heute ist oversize day auf dem Highway
Buschfeuer aus der Ferne

Green Head war eine gute Wahl, der Ort liegt in malerischer Landschaft und der 3Bays Walk ist richtig schön und tut so gut, nach den vielen Stunden sitzend im Auto. Wir verlängern unseren Aufenthalt um eine Nacht.

Dynamite Bay
…und 3Bays walk

Montag,  16.3.26

Der Morgen ist perfekt für eine Runde schwimmen in der Dynamite Bay. Mit einem kurzen Zwischenstopp in Sandy Cape geht es heute bis Jurien Bay auf den Caravan Park. Wir nähern uns Perth, die Infrastruktur ist hier sehr auf Tourismus ausgelegt und die öffentlichen Anlagen sehr gepflegt.

Der Skaterpark lässt keine Wünsche offen
Eine tolle Idee, seine Asche in einer Kugel zu versenken auf der anschließend Korallen waschsen können. Rest in reef🌊

Donnerstag,  19.3.26

Zeit weiter zu reisen nach 3 entspannten Tagen in Jurien Bay. Es ist unser letzter Aufenthalt vor Perth hier in Cervantes.

Der Ort erhielt seinen Namen nach dem 1844 hier untergegangenem Schiff, das nach dem Autor Miguel Cervantes mit seinem weltweit bekannten Don Quixote benannt wurde.

Wir treffen hier Heide und Jochen, die zwei Schwaben, die wir zu Beginn unserer Reise kennen gelernt haben.

Caravan Park Cervantes
Top amenities
Thirsty Point

Freitag, 20.3.26

Am Morgen ist alles feucht und in Nebel gehüllt.

Geplant ist heute im Nambung Nationalpark den Pinnacle Desert zu erkunden. Wir packen gleich nach dem Aufstehen zusammen, mit dem Gedanken, dass die Pinnacles bei Nebel und Wolken sicher auch sehr interessant aussehen.

Hier wurden die verschiedenen Theorien zu ihrer Entstehung gesammelt.

Ich staune und fotografiere, fasziniert von diesem Anblick.

Frühstück gabs an der schönen Hangover Bay.

Und am Lake Thetis konnten wir noch einmal Stromatolithen aus der Nähe betrachten.

Samstag, 21.3.26

Auf dem Caravan Park ist die Hölle los jetzt am Wochenende. Und wir finden Ruhe und Entspannung noch einmal in den Pinnacles.

Okay, genug👋

Am Ende sahen wir noch dieses Männchen.

Sonntag, 22.3.26

Geschafft! Am frühen Nachmittag erreichen wir unsere Unterkunft in Perth.

Unterwegs besuchten wir den Yanchep Nationalpark, ca. 60 km nördlich von Perth und schauten uns die dort lebenden Koalas und Kakadus an. Ich füge nach dem vielen Blau nun etwas Grün dazu.

Darstellung der früheren Lebensweise der Aborigines
Leider kann man mit dem Smartphone keine gelungenen Fotos von Koalas machen
In gepflegter Atmosphäre unserer Sweet home Unterkunft zu speisen war auch mal wieder schön.

Montag,  23.3.26

Frühmorgens haben wir das Auto in die Werkstatt gebracht und sind dann mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt gefahren. Das Western Australia Museum und die Boola Bardip Ausstellung über das Leben und die Geschichte der Aborigines waren erstklassig.

Museumsgebäude im modernen Teil
Die Aborigines gewinnen immer mehr an Bedeutung mit ihrem Wissen zum Umgang mit der Natur
Skellet des Blauwals mit 30 m Länge!

Ich bin zwar kein Stadtmensch, aber Perth gefällt mir gut. Insbesondere der öffentliche Nahverkehr funktioniert super und ist günstig.

Dienstag, 24.3.26

Trockentauchen im Aquarium, unser Vormittagsprogramm…

…und am Nachmittag Botanischer Garten im Kings Park

…mit herrlichem Ausblick auf Perth.

Mittwoch,  25.3.26

Fantastische Ausstellung in der Art Galerie und Sightseeing am Elisabeth Quay, unser Programm für heute.

Foley präsentiert die „Hedonistic Honky Haters“, eine Aktivistengruppe, die in den 1960er Jahren als Reaktion auf den amerikanischen rassistischen Ku-Klux-Klan gegründet wurde. Mit einem subversiven und strategisch aufrüttelnden Ansatz greift sie auf die Kutte und die kegelförmige Kapuze des Klans zurück, um Reflexionen über die Gewalt gegen People of Color in den Vereinigten Staaten, Australien, Afrika und anderswo anzuregen. Dieses Werk hinterfragt die vorherrschenden Darstellungen von Rasse, die von den Medien, Nutzern sozialer Netzwerke und Machthabern im Laufe der Geschichte verbreitet wurden. Es lenkt zudem die Aufmerksamkeit auf extern auferlegte Konstruktionen der Identität der Aborigines, die Foley aktiv ablehnt.