Unser Flug von Lankawi nach Kuala Lumpur verlief planmäßig, der Anschlussflug von dort nach Perth war auf 22:30 Uhr geplant und konnte wegen eines Zyklons auf der Strecke nach Perth erst um 3 Uhr nachts starten. Letztendlich war dadurch die Ankunftszeit in Perth etwas günstiger. Wir sind zunächst zum Parkplatz von Max und Lauras Troopy, konnten gleich einkaufen und unser Zimmer in der Great Eastern Motor Lodge beziehen. Die Lodge liegt sehr günstig, direkt vor der Türe fährt der Bus ins Zentrum. Um die Müdigkeit zu überwinden schwimmen wir eine Runde im Pool.










Wir sind startklar und fahren die Westküste Richtung Süden. In Freemantle ist unser erster Stopp.










Es ist Sonntag, 4.1.26, in Australien sind Schulferien und es ist sowohl auf den Straßen, als auch in den Ortschaften und insbesondere auf den Campingplätzen voller Menschenmassen. Wir hatten uns einen Carpark in Rockingham ausgesucht, aber sämtliche Campingplätze sind ausgebucht und ohne Vorbuchung keine Chance. Daher nur eine kurze Erfrischung im kristallklaren Indischen Ozean….


…und abseits der Küste bei Jarrahdale im Wald campen wir wild. Diesen Platz hatten Laura und Max gefunden und wir sind froh nicht weiter suchen zu müssen.
Nachdem gestern die Klimaanlage des Bushcampers ausgefallen ist, suchten wir heute morgen eine Werkstatt auf und bekamen für Donnerstag einen Termin. Die Suche nach einem Campingplatz gestaltet sich schwierig, denn die meisten Plätze sind ausgebucht. Im Yalgorup Nationalpark können wir die nächsten zwei Nächte verbringen und treffen noch an der Rezeption auf einen Schwaben aus Heilbronn. Mit ihm werden wir heute Abend bei einem Gläschen Wein zusammen sitzen.




Wir hatten zwei sehr nette Tage im Yalgorup NP mit Michael, dem Schwaben und dessen Freundin, der Rangerin des Campgrounds. Und was machen Schwaben wenn sie zusammen treffen? Käsespätzle🤣, ein Genuss.




Heute gabs Frühstück am Preston Beach.


Noch einmal nach Rockingham in die Werkstatt, die Klimaanlage checken, bevor es nun tatsächlich nach Süden weiter geht. Östlich von Bunbary liegen einige Seen, die früher Kohleabbaugebiete waren, nicht alle ohne Risiko.



Wir fahren zum Shotts River, wo wir wild campen können, denn noch sind Ferien und viele Campsites ausgebucht.

Die nächsten zwei Nächte werden wir in Wrights Bridge im Powlalup Nature Reserve verbringen.

Über Donnybrook und Ballingup führt uns der Blackwood River Drive durch malerische Landschaft und liebevoll kreativ geschmückte Ortschaften.





In Busselton an der Küste kann ich für zwei Nächte eine Campsite buchen. Duschen, Wäsche waschen und einkaufen steht auf dem Programm. Dieser Küstenabschnitt ist sehr beliebt, der schönen Strände wegen.



Heute haben wir das Cape Naturaliste erkundet. Über Dunsborogh zur Eagle Bay und nach Yallingup.


Über Eagle Bay ging es auf die rauhe und heute stürmische Westseite bis Gracetown.

Auf dem Rückweg nach Busselton genießt Frank seine ersten, leckeren fish and chips in Cowaramub.
Für die nächsten Tage haben wir uns mit Michel aus Heilbronn verabredet. Er steht mit seinem Hillux auf dem idyllischen Gründstück seiner australischen Freunde Greg und Julie. Die Gastfreundschaft ist hier legendär, auch wir wurden willkommen geheißen „as long as you want“.
Auf dem Weg nach Manjimup, wo wir zusammen mit Michel einkaufen wollen, schauen wir uns die Hamelin bay an, wo es mit Glück Stachelrochen zu sehen gibt. Allerdings ist das Wetter stürmisch und keine Rochen zu sehen.


In Manjimup wartet Michel bereits auf uns, wir kaufen für Kartoffelschnitz und Spätzle und für Gulasch mit Spätzle ein. Zusammen geht es weiter ins ländliche Pemberton.







Marron (Flusskrebse), eine Delikatesse, die es nur hier rund um Pemberton gibt.


Michel begleitet uns nach Parry beach




Wir bewegen uns weiter östlich über Denmark zum Hay River und legen einen Badestopp bei den fantastischen Elephants rocks ein.





East Bay 50 km nördlich von Albany am Two peoples beach.



Nachdem das Wetter in Albany unbeständig war und die Versorgerbatterie des Kühlschranks nach 3 Tagen am Strand leer war, beschließen wir weiter bis Bremer Bay zu fahren. Hier buche ich uns auf der Bremer Bay Beaches Campsite ein, wo wir duschen und Wäsche waschen können. Wir schauen uns alle Strände der Umgebung an, der Little Boat Harbour Strand ist jedoch am schönsten.





Busch Feuer verhindern einen Besuch des Fitzgerald Nationalparks. Wir verlängern um eine Nacht in Bremer Bay, verbringen den Tag am Little Boat Harbour Strand…


…und umfahren die Busch Feuer übers Landesinnere Newdegate-Lake King-Ravensthorpe. Passieren viel Busch Land, riesige Weizenfelder und etliche Trockenseen.




Kaffee am Morgen in Hopetoun




Mason Bay Community Camp
Wir machen heute einen Ausflug nach Hopetoun, die Batterie muss aufgeladen und unsere Lebensmittelvorräte und Wasserreserven vor der Weiterfahrt aufgestockt werden. Wir schwimmen am örtlichen Strand, wohlwissend dass es hier eine Dusche gibt. Völlig überraschend ist die Stranddusche sogar mit heißem Wasser versorgt. Bei dem kalten Wind hier im Süden sehr willkommen.

Auf dem Rückweg zur Mason Bay schauen wir uns den Jerdacuttup Salzsee mit seiner geisterhaften Vegetation an.


Und schon geht’s weiter mit einem Stopp zum Frühstück am Starvation beach und einer Runde schwimmen. Am Munglinup beach, der bereits in der Shire of Esperance liegt entscheiden wir uns zu bleiben und treffen prombt auf Schwaben 😁.




Nach 2 Tagen an diesem paradiesischen Strand und Schnorchelrunden im kalten Meer geht die Fahrt weiter nach Osten. Wir schauen uns den Skippy Rock an…


…und bleiben für eine Nacht am Quagi beach.



Esperance steht nun auf dem Plan. Nach tagelangem Mobilfunkentzug freue ich mich auf Kontakt zur Familie, auf Duschen und frische Wäsche.
Die Strandrunde um Esperance war eine wahre Pracht fürs Auge. Türkisblaues Wasser mit fast weißem Sand.




Im Nationalpark Cape le Grand lassen wir uns faszinieren von den vermutlich schönsten Stränden der Welt. Kein angeschwemmter Müll, keine Quallen, türkisblaues Wasser und schneeweißer Sand. Ein Traum😇.







Wir sind dabei und genießen unseren Kaffee direkt am Strand.


In den Dünen bei Dunn Rock finden wir einen Platz zum übernachten.


In der Nacht beginnt es zu regnen und es herrscht starker Wind.
Wir verabreden mit einem italienisch-australischen Paar über den Rossiter beach zurück zur Lucky bay direkt am Strand zu fahren. Leider scheitert der Pajero schon bald und muss befreit werden.

Da durch den starken Wind viel Weichsand am Strand angeweht wurde, drehen wir um und fahren Richtung Nordosten zum Wharton beach.





An Daniels Beach verbringen wir den nächsten, sehr windigen Tag und auch die Nacht…



…bevor wir bei herrlichem Wetter versuchen am Strand entlang bis zur nächsten Bucht zu gelangen.

Wir treffen auf einen Australier, der richtig Lust drauf hat uns bis zur Schlüsselstelle zu begleiten. Es geht hier über steile Felsen und Tiefsand zur nächsten Bucht. Ohne mich, das ist mir zu riskant mit Max und Lauras Auto. Außerdem ist es an der Schlüsselstelle nicht nur richtig schön, sondern auch beinahe windstill. Immer wenn ich denke schöner geht’s nicht mehr, kommt ein weiterer traumhaft schöner Platz.




Leider gehen unsere Vorräte zur Neige und wir müssen in den nächsten kleinen Ort mit Tankstellenshop um uns mit dem Nötigsten zu versorgen.

In der Alexander Bay finden wir ein lauschiges Plätzchen zum übernachten und frühstücken am Strand, wo wir einen Banjohai entdecken, der im seichten Wasser dümpelt.



Mit Cape Arid haben wir unseren Umkehrpunkt erreicht.
Wer weiter mitreisen möchte klickt hier : Durchs Inland an die nördliche Küste nach Ningaloo

