Zurück nach Perth

Zum zweiten Teil geht’s hier entlang

Mittwoch, 11.3.26

Gemütlich machen wir uns auf den Weg von Carnarvon Richtung Kalbarri. Mit einem Abstecher in den Nationalpark zum Murchison River.

Hier gibt es wieder unzählige Fliegen

Donnerstag, 12.3.26

Und am nächsten Tag gleich nochmal früh morgens solange es noch kühl ist.

Wir beginnen mit ZBend, hier hat der Murchison River die Form eines Z…

Spuren der ersten an Land gekrochenen Tiere

…klettern anschließend zum Natural Window...

Leibesübungen am Felsüberhang

…und beenden die morgendliche Tour am atemberaubenden Skywalk.

Die Küstenstraße nach Horrocks, wo wir heute und morgen übernachten, führt an der Hutt Lagoon vorbei mit ihrem Pink Lake.

Das Pink des Sees kommt durch eine grüne Algenart zustande, die in Kombination mit hohem Salzgehalt, hoher Temperatur und starkem Lichteinfall Beta-Carotin produziert um sich gegen den starken Lichteinfall zu schützen. Diese Alge trägt den Namen Dunaliella salina. Hier an der Hutt Lagoon wird sie sogar gezüchtet und zwar vom weltweit größten Chemiekonzern BASF. Das von der Alge produzierte Beta-Carotin wird nämlich beispielsweise für Nahrungsergänzungsmittel und als Lebensmittelfarbe verwendet. Aus diesem Grund hat genau dieser wundervolle See einen riesigen Vorteil: Er ist garantiert immer farbig.

Horrocks, ein netter kleiner Küstenort

Samstag, 14.3.26

Nur wenige Kilometer von Horrocks entfernt liegt die Willi Gulli Höhle der hiesigen Nanda Aborigines. Die Felszeichnungen zeigen ihre Traditionen, Ideen und Werte.

Port Denison war unser eigentliches Ziel heute. Wir haben jedoch Warnungen bekommen wegen Buschfeuer. Ich hole Snacks in der dortigen Bakery und unterhalte mich mit einer Anwohnerin, die ihr Auto fertig gepackt hat und bereit zum Verlassen ihres Hauses ist.

Planänderung! Wir fahren wieder auf den Highway und sehen die Feuer aus der Ferne. Die Straßen zum Strand sind bereits geschlossen. Um in möglichst sicherer Entfernung zu sein steuern wir nun Green Head an, ca. 150 km südlich, in der Dynamite Bay gelegen. Ein entspannter kleiner Ort.

Heute ist oversize day auf dem Highway
Buschfeuer aus der Ferne

Green Head war eine gute Wahl, der Ort liegt in malerischer Landschaft und der 3Bays Walk ist richtig schön und tut so gut, nach den vielen Stunden sitzend im Auto. Wir verlängern unseren Aufenthalt um eine Nacht.

Dynamite Bay
…und 3Bays walk

Montag,  16.3.26

Der Morgen ist perfekt für eine Runde schwimmen in der Dynamite Bay. Mit einem kurzen Zwischenstopp in Sandy Cape geht es heute bis Jurien Bay auf den Caravan Park. Wir nähern uns Perth, die Infrastruktur ist hier sehr auf Tourismus ausgelegt und die öffentlichen Anlagen sehr gepflegt.

Der Skaterpark lässt keine Wünsche offen
Eine tolle Idee, seine Asche in einer Kugel zu versenken auf der anschließend Korallen waschsen können. Rest in reef🌊

Donnerstag,  19.3.26

Zeit weiter zu reisen nach 3 entspannten Tagen in Jurien Bay. Es ist unser letzter Aufenthalt vor Perth hier in Cervantes.

Der Ort erhielt seinen Namen nach dem 1844 hier untergegangenem Schiff, das nach dem Autor Miguel Cervantes mit seinem weltweit bekannten Don Quixote benannt wurde.

Wir treffen hier Heide und Jochen, die zwei Schwaben, die wir zu Beginn unserer Reise kennen gelernt haben.

Caravan Park Cervantes
Top amenities
Thirsty Point

Freitag, 20.3.26

Am Morgen ist alles feucht und in Nebel gehüllt.

Geplant ist heute im Nambung Nationalpark den Pinnacle Desert zu erkunden. Wir packen gleich nach dem Aufstehen zusammen, mit dem Gedanken, dass die Pinnacles bei Nebel und Wolken sicher auch sehr interessant aussehen.

Hier wurden die verschiedenen Theorien zu ihrer Entstehung gesammelt.

Ich staune und fotografiere, fasziniert von diesem Anblick.

Frühstück gabs an der schönen Hangover Bay.

Und am Lake Thetis konnten wir noch einmal Stromatolithen aus der Nähe betrachten.

Samstag, 21.3.26

Auf dem Caravan Park ist die Hölle los jetzt am Wochenende. Und wir finden Ruhe und Entspannung noch einmal in den Pinnacles.

Okay, genug👋

Am Ende sahen wir noch dieses Männchen.

Sonntag, 22.3.26

Geschafft! Am frühen Nachmittag erreichen wir unsere Unterkunft in Perth.

Unterwegs besuchten wir den Yanchep Nationalpark, ca. 60 km nördlich von Perth und schauten uns die dort lebenden Koalas und Kakadus an. Ich füge nach dem vielen Blau nun etwas Grün dazu.

Darstellung der früheren Lebensweise der Aborigines
Leider kann man mit dem Smartphone keine gelungenen Fotos von Koalas machen
In gepflegter Atmosphäre unserer Sweet home Unterkunft zu speisen war auch mal wieder schön.

Montag,  23.3.26

Frühmorgens haben wir das Auto in die Werkstatt gebracht und sind dann mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt gefahren. Das Western Australia Museum und die Boola Bardip Ausstellung über das Leben und die Geschichte der Aborigines waren erstklassig.

Museumsgebäude im modernen Teil
Die Aborigines gewinnen immer mehr an Bedeutung mit ihrem Wissen zum Umgang mit der Natur
Skellet des Blauwals mit 30 m Länge!

Ich bin zwar kein Stadtmensch, aber Perth gefällt mir gut. Insbesondere der öffentliche Nahverkehr funktioniert super und ist günstig.

Dienstag, 24.3.26

Trockentauchen im Aquarium, unser Vormittagsprogramm…

…und am Nachmittag Botanischer Garten im Kings Park

…mit herrlichem Ausblick auf Perth.

Mittwoch,  25.3.26

Fantastische Ausstellung in der Art Galerie und Sightseeing am Elisabeth Quay, unser Programm für heute.

Foley präsentiert die „Hedonistic Honky Haters“, eine Aktivistengruppe, die in den 1960er Jahren als Reaktion auf den amerikanischen rassistischen Ku-Klux-Klan gegründet wurde. Mit einem subversiven und strategisch aufrüttelnden Ansatz greift sie auf die Kutte und die kegelförmige Kapuze des Klans zurück, um Reflexionen über die Gewalt gegen People of Color in den Vereinigten Staaten, Australien, Afrika und anderswo anzuregen. Dieses Werk hinterfragt die vorherrschenden Darstellungen von Rasse, die von den Medien, Nutzern sozialer Netzwerke und Machthabern im Laufe der Geschichte verbreitet wurden. Es lenkt zudem die Aufmerksamkeit auf extern auferlegte Konstruktionen der Identität der Aborigines, die Foley aktiv ablehnt.

Durchs Outback an die nördliche Küste zum Ningaloo Reef

Hier geht’s zum ersten Teil der Reise.

Dienstag,  10.2.2026

Wir sind zurück in Esperance und genießen den Luxus einer Campkitchen, Duschen und Waschmaschine.

Auch das Auto wird gut durchgespült, denn es liegt ein dickes Regengebiet über dieser Gegend. Leider ist der Toyo nicht ganz dicht. An manchen Stellen dringt Wasser nach innen. Nicht allzu schlimm.

Wir brechen schon um 7 Uhr auf und nutzen die Regen Lücke.

Auf dem Historic School Trail geht es über Grass Patch (Grasfleck)…

…und Salmon gums (Lachsgummi) nach Norseman. Wer sich diese Namen wohl ausgedacht hat?

Planänderung. Wir wollten von Norseman nach Hayden, den berühmten Wave Rock besichtigen. Die letzten Tage hat es jedoch so viel geregnet, dass viele Pisten überflutet sind und unsere Strecke gesperrt war.

Wir haben in Norseman ein Paar gesehen,  die ihr Auto von innen und außen putzen mussten🙄.

Hier gibts Infos zu Kalgoorlie

Wir fahren deshalb weiter nach Kalgoorlie zu Kaffee und Snack und spritzen dort das Auto ab.

Über Menzies geht es nach Osten zum Skulpturen Park Lake Ballard. Wir wurden gewarnt, dass es hier so heiß ist, dass das Brot in einer halben Stunde in der Plastiktüte austrocknet und dass man sich immer wieder runterkühlen muss, hier in der Wüste.

Wir erleben das krasse Gegenteil.

Die Straßen stehen unter Wasser
Mystische Stimmung am Lake Ballard
Die Skulpturen kann man nur aus der Ferne betrachten, denn im Trockensee ist Wasser

Wir genießen es, denn bei Hitze ist hier sicher mehr los und es hat dann unendlich viele Fliegen.

Ein kleiner Exkurs zu den vielen Trockenseen hier in Westaustralien:

Westaustralien ist berühmt für seine riesigen, oft strahlend weißen Salzseen (Playas), die wie Farbtupfer in der kargen Landschaft wirken. Ihre Entstehung ist eine faszinierende Mischung aus uralter Geologie und extremem Klimawandel.
Hier ist der Prozess einfach erklärt:
1. Ein Erbe der Antike (Paläoflüsse)
Vor Millionen von Jahren war Westaustralien kein trockener Kontinent, sondern von üppiger Vegetation und großen Flusssystemen geprägt. Diese sogenannten Paläodrainagesysteme flossen durch das flache Land. Als sich der australische Kontinent vor etwa 30 bis 50 Millionen Jahren nach Norden in trockenere Breitengrade schob, versiegten diese Flüsse langsam.
2. Die Blockade der Abflüsse
Durch tektonische Hebungen und die zunehmende Trockenheit verloren die Flüsse ihre Kraft, das Meer zu erreichen. Das Wasser begann in den flachen Becken der alten Flussläufe zu stehen. Da es keinen Abfluss mehr gab (endorheische Becken), sammelten sich dort Sedimente und gelöste Mineralien.
3. Verdunstung und Salzkonzentration
In den letzten paar Millionen Jahren wurde das Klima immer extremer. Die Verdunstungsrate überstieg die Niederschlagsmenge bei weitem.
* Der Prozess: Regenwasser wäscht geringe Mengen Salz aus den Felsen und dem Boden oder bringt „zyklisches Salz“ vom Ozean über den Wind mit.
* Das Ergebnis: Da das Wasser in den Becken gefangen ist und verdunstet, bleibt das Salz zurück. Über Jahrtausende entstanden so dicke Krusten.
4. Grundwasser-Interaktion
Diese Seen sind heute meistens trocken, aber sie sind „Fenster“ zum Grundwasser. Unter der Oberfläche befindet sich oft extrem salzhaltiges Grundwasser (Sole). Durch Kapillarkräfte steigt dieses Wasser nach oben, verdunstet an der Oberfläche und hinterlässt immer neue Schichten aus Gips und Halit (Steinsalz).
Warum sehen sie so unterschiedlich aus?
* Weiße Seen: Bestehen fast nur aus reinem Salz.
* Rötliche/Braune Seen: Enthalten viele Eisenoxide und Tonsedimente aus der Umgebung.
Ein kleiner Fakt am Rande: Viele dieser Seen füllen sich nur alle paar Jahrzehnte nach massiven Zyklonen im Landesinneren. Dann verwandeln sie sich kurzzeitig in Lebensräume für Tausende von Wasservögeln, bevor die Sonne sie wieder in eine Salzwüste verwandelt.
Viele dieser Seen (wie der Lake Ballard) werden heute auch als Kunstgalerien oder für Geschwindigkeitsrekorde genutzt.

Lake Ballard, hier kann man noch Bilder aus der Nähe und bei Sonne sehen

Der Lake Ballard ist einer der faszinierendsten Salzseen Westaustraliens, da er Naturwunder und moderne Kunst auf einzigartige Weise verbindet.

Donnerstag,  12.2.2026

Am nächsten Morgen geht es wieder früh los, zunächst Richtung Sandstone auf noch geteerter Piste, die irgendwann jedoch in Gravelroad übergeht. Der Untergrund wird immer weicher und laut Karte führt die Strecke durch Trockenseen, die ja bekanntlich momentan alles andere als trocken sind. Da beschließen wir umzukehren und über Menzies und Leonora auf der geteerten Straße weiter Richtung Geraldton zu fahren. Besser so🤗.

Kurz vor Leonora liegt die Gwalia historic mine, die anschaulich zeigt wie die Bergleute um 1900 hier gelebt haben.

In der Region um Kalgoorlie und Leonora befindet sich das Herz der australischen Bergbauindustrie. Die Gegend ist Teil der „Eastern Goldfields“ und weltweit vor allem für ihre gigantischen Gold- und Nickelvorkommen bekannt.

Wir landen dann in Sandstone, einem bezaubernden kleinen Ort, der einen an Western denken lässt.

Carpark Sandstone

Am Abend lässt uns der farbenprächtige Himmel staunen.

Nach drei sehr anstrengenden Tagen durchs Outback spielt das Thema Regen und Kälte keine Rolle mehr.  Jetzt sind wir mit Hitze konfrontiert. Wir sind über Mount Magnet, Yalgoo, Mullewa auf dem Weg an die Küste nach Geraldton. So viele tote Kängurus am Straßenrand 🥴, Opfer der unzähligen Road trains hier auf den Straßen, bis zu 60 Meter lange Trucks, die nicht bremsen können für Tiere.

Leider ist die Klimaanlage im Auto wieder ausgefallen. In Geraldton haben wir mehrere Werkstätten abgeklappert, aber erst in 2 Wochen einen Termin bekommen. So bleibt uns nichts anderes anderes übrig als schwitzen 😓.

Am Coronation Beach etwas nördlich von Geraldton werden wir bis morgen bleiben.

Wir haben nach den vielen Stunden im Auto keine Lust sehr weit zu fahren. So versorgen wir uns in Horrock mit Trinkwasser…

…lassen Luft ab

und finden bei Little Bay (bei Northampton) einen Platz direkt am Strand.

Sonntag, 15.2.26

An der Hutt Lagoon mit seiner pinkfarbenen Erscheinung vorbei, durch den Nationalpark Kalbarri mit seiner schroffen Küste ging es heute auf den Tasman Holiday Park in Kalbarri, wo der Murchinson River angereichert mit roter Erde sich ins Meer ergießt. Ein beliebter Ort für Pelikane.

Kalbarri Nationalpark
Australische Agame, Lophognathus, die allgemein als „Drachen“ bezeichnet werden.

Montag, 16.2.26

Unser heutiges Ziel ist der Shark Bay Marine Park auf der Peron Halbinsel. Wir haben eine Buchung auf dem Whalebone Campsite.

Unterwegs passieren wir Billabong

Am Hamelin Pool staunen wir über die einzigartigen noch lebenden Stromatolithen.

Stromatolithen gehören zu den ältesten Lebensformen der Erde.
Schon vor über 3 Milliarden Jahren existierten ähnliche mikrobielle Gemeinschaften. Sie spielten eine entscheidende Rolle bei der Anreicherung von Sauerstoff in der Erdatmosphäre – lange vor den Dinosauriern.

Was wie einfache Steine im flachen Wasser aussieht, sind lebende Zeugnisse der frühesten Erdgeschichte.
Aus winzigen Mikroben entstehen über Jahrtausende beeindruckende Strukturen – ein Beispiel dafür, wie „aus kleinen Dingen große Dinge wachsen“.

Shell beach, ein Strand aus unzähligen kleinen Muscheln

An der Whalebone Campsite, die Frank unter viel Mühe und langer Wartezeit auf der Nationalpark Seite gebucht hatte, ist es so stürmisch, dass wir bei einer Tasse Kaffee überlegen, ob wir tatsächlich hier bleiben wollen.

Schnell sind wir uns einig, dass es keinen Sinn macht nur im Auto zu sitzen. Wir fahren nach Denham auf den Tasman Caravan Park und sind sehr froh über diese Entscheidung.

Dienstag,  17.2.26

Auf der Peron Halbinsel gibt es Einiges anzuschauen. An der farbenprächtigen Little Lagoon begegnen uns Emus am Morgen.

Australian breakfast gibt’s an der Campsite….

…bevor wir zur Big Lagoon im François Peron Nationalpark aufbrechen. Hier muss wieder der Reifendruck verringert werden.

Big Lagoon

Der nördliche Teil der Halbinsel ist gesperrt, der Zyklon hat auch hier viele Pisten unpassierbar gemacht. 

Mittwoch, 18.2.26

Wir fahren noch einmal in den François Peron Nationalpark, denn wir wollen heute an der Herald Bight Bay übernachten und staunen nicht schlecht als die Strecke ans nördliche Ende geöffnet wurde.

Also los geht’s, der Toyo wühlt sich hoch zum Cape Peron. Einmal mehr schätze ich den V8 Motor des Ozi Toyo.

Die Trockenseen stehen alle noch unter Wasser
Manche Pisten sind nicht befahrbar
Cape Peron, wunderschön

Frühstück gibt es am Skipjack Point…

…und Adlerrochen, Haie, Delfine und Schildkröten. Gebannt schauen wir aufs Wasser.

Herald  Bight Bay, unser Übernachtungsplatz

Donnerstag,  19.2.26

Bei großer Hitze mit Sprühfläschchen im Auto zum abkühlen und vielen kalten Getränken erreichen wir Carnarvon und hüpfen als erstes in den Pool des Coral Coast Holiday Parks. Die nächste Abkühlung gibt es dann im Woolworth beim Einkauf.

Da wir zwei Tage in Carnarvon am Gascoyne River verbringen,  nutzen wir den nächsten Tag um uns die Blowholes am Quobba Beach anzusehen. Auch ein fantastisches Schnorchelgebiet,  Aquarium genannt. Tatsächlich sind wir zum optimalen Zeitpunkt der Tide da und freuen uns über die Vielfalt an Fischen, Rochen, Seesternen und Korallen.

Unser nördlichster Umkehrpunkt ist hier in Exmouth erreicht. Es ist heiß hier. Ich buche uns für 3 Nächte auf dem Ningaloo Caravan Park ein, denn hier gibt es die Möglichkeit sich in der klimatisierten Camp kitchen abzukühlen oder einfach in den Pool zu hüpfen. Die vierte Nacht bekam ich dann geschenkt. Nehmen wir. Von hier aus werden wir Tagesausflüge zum Saumriff Ningaloo unternehmen. Die Strände um Exmouth haben wir uns heute angeschaut und einen Blick auf das Wrack der Mildura geworfen.

Top Pool, sehr willkommen

Heute Sonntag, 22.2.26 war Schnorcheltag. Begonnen an der Lakeside Snorkeling Area, wo man sich von der Strömung treiben lässt zur Oyster Stacks Snorkeling Area, die etwas schwierig beim Ein- und Ausstieg ist, und den krönenden Abschluss an der Turqoise Bay, mit einer der schönsten Strände hier im Cape Range Nationalpark. Und so verlaufen auch die nächsten Tage mit schnorcheln, essen, schlafen.

Oyster Stack, schwieriger Ein-und Ausstieg

Wir freuen uns heute auf Osprey Bay, wo wir eine Nacht gebucht haben. Das Auto wurde mal vom Salz und Schmutz befreit, wir haben gutes Brot genossen und die Vorräte aufgestockt.

Die Kakadus werden uns nicht fehlen, sie machen unglaublichen Lärm

Freitag,  27.2.26

Osprey war unglaublich schön. Beim Schnorcheln habe ich unzählige Schildkröten, Rochen und sogar einen Weißspitzen Riffhai entdeckt und die Vielfalt an Fischen hat uns sehr beeindruckt. 

Gestern fuhren wir offroad bis Winderabandi, wo wir zwei Nächte gebucht hatten.

Ein absoluter Traumstrand und Stellplatz direkt am Meer. Leider sind wir so sehr von Sandflies und Horseflies (Bremsen) gepiesackt worden, dass wir Juckreiz am ganzen Körper hatten und die Nacht mit Kratzen verbrachten. Unsere Nachbarn saßen den ganzen Tag im klimatisierten Offroad Wohnwagen und kamen erst am Abend raus, dafür waren sie dann bis weit nach Mitternacht wach, wohl aus diesem Grund.

Eigentlich traumhaft

So sind wir heute nach einem Schnorchelstopp in Sandy Bay, wo wir erneut von den Biestern attackiert wurden nach Exmouth zurück auf den alt bekannten Ningaloo Caravan Park. In Exmouth haben wir für morgen eine Schnorcheltour, die direkt zum Ningaloo Riff führt, gebucht.

Samstag, 28.2 26

Unsere Schnorcheltour konnte wegen Sturm nicht stattfinden. Wir konnten sie jedoch auf Montag umbuchen. So haben wir diesen heißen Tag (42°Grad) ohne große Aktivitäten verbracht.

Am Abend sind wir allerdings zum Strand gefahren um das Schlüpfen von Schildkröten und ihren Weg ins Meer zu beobachten. Absolut faszinierend!

Montag, 2.3.26

Heute fand unsere Schnorchelttour auf dem Glas Bottom Boat bei bestem Wetter statt.

Ningaloo hat noch erstaunlich viele intakte und riesige tausendjährige Korallenblöcke.

Dienstag, 3.3.26

Die nächsten drei Tage verbringen wir in Maggies Camp direkt am Strand, bewaffnet mit Lotion gegen Sandflies und sonstige Beißer. Hoffentlich hilfts, die letzten sind noch nicht verheilt😏.

Donnerstag,  5.3.26

Durch die mit Termitenhügeln durchsetzte Landschaft…

Die Termiten ernähren sich nicht von Holz, sondern vom Spinifex Gras

…geht es zur nördlichen Route nach Maggies Beach.

Ein fantastischer Ort und nur ein weiteres Paar dort, Christian and Sabrina. Wir genießen den Tag mit schnorcheln, baden, spazieren und aufs Meer schauen.

Besuch am Nachmittag, ein Riesenwaran

Am nächsten Tag jedoch dreht der Wind und kommt aus dem Landesinneren, direkt aus der Wüste, wie ein heißer Fön und bringt Myriaden von Fliegen mit, die in die Augen, Nase, Ohren und Mund kriechen und alle Stellen des Körpers bedecken. Im Auto sind ebenfalls alle Flächen von Fliegen besetzt. Wir verbringen viel Zeit im Wasser, wo ich auch mein Müsli esse. Die Situation hat sich nicht gebessert bis heute. Wir fahren gemeinsam mit Christian und Sabrina nach Coral Bay. Die Beiden wollen sich erholen von den Fliegen und essen gehen. Wir bleiben in Coral Bay auf dem Peoples Park Campingplatz und kümmern uns um eine Buchung für eine Schnorcheltour mit Mantarochen.

Peoples  Park Campingplatz
Coral Bay
Five Fingers Reef

Unser Schorcheltrip findet morgen statt. So schauen wir uns heute das Five Fingers Reef an. Sicherlich eines das man zu den schönsten weltweit zählen kann. Farbenprächtige intakte, ausladende Korallen und unzählige Fische in schillernden Farben und Mustern.

Samstag, 7.3.26

Unsere Ecotour zu drei verschiedenen Schnorchelstopps war absolut beeindruckend. Wir haben mit Haien, Mantas und Schildkröten geschnorchelt und immer wenn man dachte, schöner geht es nicht mehr, setzt das Ningaloo Reef noch eins drauf.

Dienstag, 10.3.26

Noch einmal waren wir für zwei Tage an Maggies Beach bei Wind aus SSW und damit aus Richtung des Meeres. Christian und Sabrina waren noch da. Als wir ankamen herrschte helle Aufregung, ein junges Paar hatte sich mit der Flut vertan. Sie wollten ihr Boot an den Strand ziehen, dabei versank ihr Trailer und die hintere Hälfte des Autos bereits im Meer. Unser Motor war warm, die Reifen auf 20 PSI abgelassen, so hat der gute alte  Toyo mit einem Ruck das Auto befreit. Den Trailer und das Boot konnten sie dann mit Sabrinas und Christians Hilfe selbst heraus ziehen. Zum Dank erhielten Christian und Sabrina den gefangenen Lobster, den sie für uns alle gebraten und geteilt haben. Ein köstliches Essen.

Wir sahen beim Schnorcheln an Maggies Beach Schildkröten, einen Hai, unzählige Rochen, eine Moräne, einen Anemonenfisch und einen Oktopus.

Und nun sind wir bereits in Richtung Süden unterwegs. Das Ende der Reise naht und wir wollen im Landesinneren noch ein paar Highlights anschauen. Heute werden wir es bis Carnarvon schaffen, Lebensmittel aufstocken und Ordnung schaffen im Auto.

Zur Rückreise nach Perth geht’s hier entlang.

Australien der Westen und Süden

Unser Flug von Lankawi nach Kuala Lumpur verlief planmäßig, der Anschlussflug von dort nach Perth war auf 22:30 Uhr geplant und konnte wegen eines Zyklons auf der Strecke nach Perth erst um 3 Uhr nachts starten. Letztendlich war dadurch die Ankunftszeit in Perth etwas günstiger. Wir sind zunächst zum Parkplatz von Max und Lauras Troopy, konnten gleich einkaufen und unser Zimmer in der Great Eastern Motor Lodge beziehen.  Die Lodge liegt sehr günstig, direkt vor der Türe fährt der Bus ins Zentrum. Um die Müdigkeit zu überwinden schwimmen wir eine Runde im Pool.

Australiens Grundnahrungsmittel

Wir sind startklar und fahren die Westküste Richtung Süden. In Freemantle ist unser erster Stopp.

Es ist Sonntag,  4.1.26, in Australien sind Schulferien und es ist sowohl auf den Straßen, als auch in den Ortschaften und insbesondere auf den Campingplätzen voller Menschenmassen. Wir hatten uns einen Carpark in Rockingham ausgesucht, aber sämtliche Campingplätze sind ausgebucht und ohne Vorbuchung keine Chance. Daher nur eine kurze Erfrischung im kristallklaren Indischen Ozean….

Hier werden die Hunde am Strand in die Waschanlage gebracht 😄

…und abseits der Küste bei Jarrahdale im Wald campen wir wild. Diesen Platz hatten Laura und Max gefunden und wir sind froh nicht weiter suchen zu müssen.

Nachdem gestern die Klimaanlage des Bushcampers ausgefallen ist, suchten wir heute morgen eine Werkstatt auf und bekamen für Donnerstag einen Termin. Die Suche nach einem Campingplatz gestaltet sich schwierig, denn die meisten Plätze sind ausgebucht. Im Yalgorup Nationalpark können wir die nächsten zwei Nächte verbringen und treffen noch an der Rezeption auf einen Schwaben aus Heilbronn. Mit ihm werden wir heute Abend bei einem Gläschen Wein zusammen sitzen.

Frühstück am Herron lake, einer Lagune
Martins Tank im Yalgorup Nationalpark, ein Vogelschutzgebiet

Wir hatten zwei sehr nette Tage im Yalgorup NP mit Michael, dem Schwaben und dessen Freundin, der Rangerin des Campgrounds. Und was machen Schwaben wenn sie zusammen treffen? Käsespätzle🤣, ein Genuss.

Little Boat Harbour

Heute gabs Frühstück am Preston Beach.

Noch einmal nach Rockingham in die Werkstatt,  die Klimaanlage checken, bevor es nun tatsächlich nach Süden weiter geht. Östlich von Bunbary liegen einige Seen, die früher Kohleabbaugebiete waren, nicht alle ohne Risiko.

Black Diamond lake
Stockton lake

Wir fahren zum Shotts River,  wo wir wild campen können, denn noch sind Ferien und viele Campsites ausgebucht.

Die nächsten zwei Nächte werden wir in Wrights Bridge im Powlalup Nature Reserve verbringen.

Mittagspause am Glen Mervyn dam

Über Donnybrook und Ballingup führt uns der Blackwood River Drive durch malerische Landschaft und liebevoll kreativ geschmückte Ortschaften.

Balingup
Wrights Bridge im Powalup NP

In Busselton an der Küste kann ich für zwei Nächte eine Campsite buchen. Duschen, Wäsche waschen und einkaufen steht auf dem Programm. Dieser Küstenabschnitt ist sehr beliebt,  der schönen Strände wegen.

Lazy days carpark

Heute haben wir das Cape Naturaliste erkundet. Über Dunsborogh zur Eagle Bay und nach Yallingup.

Meelup beach
Castle Rock

Über Eagle Bay ging es auf die rauhe und heute stürmische Westseite bis Gracetown.

Auf dem Rückweg nach Busselton genießt Frank seine ersten,  leckeren fish and chips in Cowaramub.

Für die nächsten Tage haben wir uns mit Michel aus Heilbronn verabredet. Er steht mit seinem Hillux auf dem idyllischen Gründstück seiner australischen Freunde Greg und Julie. Die Gastfreundschaft ist hier legendär, auch wir wurden willkommen geheißen „as long as you want“.

Auf dem Weg nach Manjimup, wo wir zusammen mit Michel einkaufen wollen, schauen wir uns die Hamelin bay an, wo es mit Glück Stachelrochen zu sehen gibt. Allerdings ist das Wetter stürmisch und keine Rochen zu sehen.

Hamelin Bay
Schwimmkurs in der Hamelin Bay

In Manjimup wartet Michel bereits auf uns, wir kaufen für Kartoffelschnitz und Spätzle und für Gulasch mit Spätzle ein. Zusammen geht es weiter ins ländliche Pemberton.

Kängurus in Gregs Garten
Australian breakfast
Gun and Daisy
Big Brooke Dam

Marron (Flusskrebse), eine Delikatesse, die es nur hier rund um Pemberton gibt.

Besuch im pub, freitags obligatorisch

Michel begleitet uns nach Parry beach

Hier werden die Fische direkt am Strand ausgenommen

Wir bewegen uns weiter östlich über Denmark zum Hay River und legen einen Badestopp bei den fantastischen Elephants rocks ein.

Elephants rocks
Greens pool
Camp am Hay River

East Bay 50 km nördlich von Albany am Two peoples beach.

Nachdem das Wetter in Albany unbeständig war und die Versorgerbatterie des Kühlschranks nach 3 Tagen am Strand leer war, beschließen wir weiter bis Bremer Bay zu fahren. Hier buche ich uns auf der Bremer Bay Beaches Campsite ein, wo wir duschen und Wäsche waschen können. Wir schauen uns alle Strände der Umgebung an, der Little Boat Harbour Strand ist jedoch am schönsten.

Blossom Beach
Native dog Beach
Camp kitchen, eine prima Sache

Busch Feuer verhindern einen Besuch des Fitzgerald Nationalparks. Wir verlängern um eine Nacht in Bremer Bay, verbringen den Tag am Little Boat Harbour Strand…

…und umfahren die Busch Feuer übers Landesinnere Newdegate-Lake King-Ravensthorpe. Passieren viel Busch Land, riesige Weizenfelder und etliche Trockenseen.

Kundip Rest Area, unser Übernachtungsplatz vor Hopetoun

Kaffee am Morgen in Hopetoun

3  miles beach

Mason Bay Community Camp

Wir machen heute einen Ausflug nach Hopetoun, die Batterie muss aufgeladen und unsere Lebensmittelvorräte und Wasserreserven vor der Weiterfahrt aufgestockt werden. Wir schwimmen am örtlichen Strand, wohlwissend dass es hier eine Dusche gibt. Völlig überraschend ist die Stranddusche sogar mit heißem Wasser versorgt. Bei dem kalten Wind hier im Süden sehr willkommen.

Schwimmkurs in Hopetoun

Auf dem Rückweg zur Mason Bay schauen wir uns den Jerdacuttup  Salzsee mit seiner geisterhaften Vegetation an.

Und schon geht’s weiter mit einem Stopp zum Frühstück am Starvation beach und einer Runde schwimmen. Am Munglinup beach, der bereits in der Shire of Esperance liegt entscheiden wir uns zu bleiben und treffen prombt auf Schwaben 😁.

Nach 2 Tagen an diesem paradiesischen Strand und Schnorchelrunden im kalten Meer geht die Fahrt weiter nach Osten. Wir schauen uns den Skippy Rock an…

…und bleiben für eine Nacht am Quagi beach.

Quasi unser Haustier, hat uns immer mal wieder besucht.

Esperance steht nun auf dem Plan. Nach tagelangem Mobilfunkentzug freue ich mich auf Kontakt zur Familie, auf Duschen und frische Wäsche.

Die Strandrunde um Esperance war eine wahre Pracht fürs Auge. Türkisblaues Wasser mit fast weißem Sand.

Am Twilight Beach gabs Haialarm. Everybody out of the water!
So konnten wir in der gut ausgestatteten Camp kitchen unser Gulasch kochen.

Im Nationalpark Cape le Grand lassen wir uns faszinieren von den vermutlich schönsten Stränden der Welt. Kein angeschwemmter Müll, keine Quallen, türkisblaues  Wasser und schneeweißer Sand. Ein Traum😇.

Cape le Grand beach
Hellfire Beach
Thistle cove Beach
Lucky Bay Beach, der beliebteste Strand hier im Süden, wo man mit dem Auto an den Strand fahren darf

Wir sind dabei und genießen unseren Kaffee direkt am Strand.

In den Dünen bei Dunn Rock finden wir einen Platz zum übernachten.

Dunn Rock Beach

In der Nacht beginnt es zu regnen und es herrscht starker Wind.

Wir verabreden mit einem italienisch-australischen Paar über den Rossiter beach zurück zur Lucky bay direkt am Strand zu fahren. Leider scheitert der Pajero schon bald und muss befreit werden.

Da durch den starken Wind viel Weichsand am Strand angeweht wurde, drehen wir um und fahren Richtung Nordosten zum Wharton beach.

Wharton Beach
Gulasch am Strand
Übernachtungsplatz mit Blick auf die Hammer head Bay

An Daniels Beach verbringen wir den nächsten, sehr windigen Tag und auch die Nacht…

…bevor wir bei herrlichem Wetter versuchen am Strand entlang bis zur nächsten Bucht zu gelangen.

Wir treffen auf einen Australier, der richtig Lust drauf hat uns bis zur Schlüsselstelle zu begleiten. Es geht hier über steile Felsen und Tiefsand zur nächsten Bucht. Ohne mich, das ist mir zu riskant mit Max und Lauras Auto. Außerdem ist es an der Schlüsselstelle nicht nur richtig schön, sondern auch beinahe windstill. Immer wenn ich denke schöner geht’s nicht mehr, kommt ein weiterer traumhaft schöner Platz.

Rocky fuhr hoch, stieg an der steilsten Stelle aus, filmt sein Auto und fährt wieder zurück zur Familie🤣

Leider gehen unsere Vorräte zur Neige und wir müssen in den nächsten kleinen Ort mit Tankstellenshop um uns mit dem Nötigsten zu versorgen.

In der Alexander Bay finden wir ein lauschiges Plätzchen zum übernachten und frühstücken am Strand, wo wir einen Banjohai entdecken, der im seichten Wasser dümpelt.

Mit Cape Arid haben wir unseren Umkehrpunkt erreicht.

Wer weiter mitreisen möchte klickt hier : Durchs Inland an die nördliche Küste nach Ningaloo

Weihnachten und Silvester 2025 in Malaysia

Die Anreise war lang, jedoch komplikationslos. In Kuala Lumpur hatten wir sogar eine persönliche Assistentin, die uns bis zum Gate begleitet hat.

Sehr angenehmer freundlicher Service.

In Lankawi hat uns unsere Fahrerin in der Eingangshalle erwartet und zum Guesthouse Sol gebracht,  wo wir zwei Nächte unser Jetlag kompensieren, bevor es in den Norden der Insel geht zum Sunset Bay Cottage am Tanjung Rhu Beach.

Es ist erstaunlich entspannt auf Lankawi.

Pantai Cenang
Selbst beim Kaffee sind die Malaysier:innen außerordentlich freundlich.

Mohammed, der Besitzer des Blue Coconut Cafés hat uns erzählt wie er hier auf Lankawi beschloss zu bleiben, weil ihm die friedliche Atmosphäre so gut gefällt.

Sundowner am Pantai Cenang

Mit einem malaysischen Kleinwagen, einem Perodua Axia geht es nach Norden zum Tanjun Rhu. Hier empfängt uns der erste tropische Regen.

Ungewöhnlich gestaltet sich das Tanken hier, man muss erst zur Kasse und bezahlen, dann wird die Zapfsäule frei geschaltet und los geht’s.

Sunset Bay Cottage
Frühstück im Eagleeye Café

Heute haben wir uns Kuah angesehen, eine Hafenstadt, die uns nicht zu längerem Aufenthalt motivieren konnte. Wir haben den Mara Tower angeschaut und uns lieber auf die auf der Strecke liegenden Tempel konzentriert.

Wat Tham Kisap Tempel,  der Glückstempel
Thailändisch-buddhistischer Tempel

Sri Muniswarar Tempel, wichtigster hinduistischer Anlaufpunkt, bekannt für die farbenprächtige Darstellung indischer Gottheiten

Zum Abschluss gings an den nördlichen Teil des Tanjung Rhu Strands, der uns sehr gut gefallen hat.

Den Sonnenuntergang genießen wir beim Bier am Strand des Sunset Bay.

Nun ist auch ein Teil der Familie angekommen,  nach langer verzögerter Reise…

…und so genießen wir die gemeinsame Zeit am Strand.

Wir freuen uns riesig, denn Max und Laura sind aus Australien angereist und wir verbringen Heilig Abend zusammen in der Villa Teratai.

Villa Teratai bedeutet übersetzt Villa Lotus
Merry Christmas🎄

Ausflug zum Tempel Thean Hou…

…und anschließend abkühlen im Pool

Abendstimmung mit Blick von der Villa

Strandtag in Tanjung Rhu…

…und richtig leckere Pizza am Abend.

Pantai Cenang am Abend

Ausflug zum Wasserfall Telaga Tujuh

Frühstück mit Blick auf die Reisfelder

Bootsfahrt durch die Inselwelt

Die kleinen Äffchen haben die Gelegenheit genutzt und es sich auf unserem Balkon gemütlich gemacht.

Max und Laura beim Jetski fahren

Wir hatten eine wunderschöne Zeit zusammen, feiern heute noch Silvester und morgen Vormittag fliegen Max und Laura nach Penang, Steffi, Daniel und Hanno nach Singapur und wir nach Perth, wo wir für 3 Monate mit Max und Lauras Troopy unterwegs sein werden.

Happy New Year and Bye Bye Lankawi🍀

Namibia und  Botswana im Oktober 2025

Wir landen am Mittwoch 2. Oktober in Windhoek. Das neue, kostenpflichtige Visa Einreise Verfahren funktioniert inzwischen gut.

Auf der Farm Elisenheim bereiten wir unseren Toyo für die nächsten 5 Wochen vor. Ein kleineres Problem mit einem lockeren Kontakt am Verteilergetriebe lässt sich noch bei Stefan in der Werkstatt reparieren und wir können nun am Freitag beruhigt los fahren bis Grootfontein, wo wir am frühen Abend am Meteorite Camp ankommen. Es ist wunderbar, wir sind alleine auf dieser schönen Campsite und ich hüpfe in den Pool und genieße den Ausblick und Kaffee im kühlenden Nass.

Da wir am 6.Oktober eine Buchung im Babwata Nationalpark haben, fahren wir am nächsten Tag weiter bis Rundu mit einem Pflichtstopp in Mururani, wo es heute Eland Burger gibt.

In Rundu haben wir uns für Camp Hogo entschieden, was uns sehr gut gefällt. Carike empfängt uns herzlich und wir genießen den freien Blick auf den Fluss und das gegenüber liegende Angola.

Am Sonntag fahren wir auch schon ein Stück weiter im Caprivi auf dem Rundu-Katima Highway bis kurz vor Divundu, das etwa 200 km entfernt ist. Wir buchen uns bei Alex auf seiner Mobola Island Lodge auf der Campsite ein. Wir waren vor Jahren schon einmal hier und hatten es in guter Erinnerung.

Weiter geht’s Richtung Divundu in den Babwata Nationalpark. Direkt im Park eröffnete vor wenigen Monaten das Nyime Camp. Wir wollen die nächsten drei Tage hier verbringen.

Es fängt gut an mit dem Hinweis eines Rangers, dass nicht weit vom Camp ein Löwe liegt. Wir sollen aufpassen. Wir hatten allerdings keine Probleme und keine Sichtung.

Ablution unseres Camps
Frühstück mit Blick auf badende Hippos und grasende Antilopen.
Abendstimmung

Letzte Nacht war ein Elefant in unserem Camp. Frank hat ihn gehört, ich hab leider nur die Spuren am nächsten Tag gesehen.

Heute gings weiter bis Kongola, wo wir uns im Mbezi Camp eingebucht haben, bei Geoffrey. Er gehört dem Tribe der Mafwe an und hat das Camp für die Community angelegt. Sehr großzügige Plätze mit herrlichem Ausblick und grünem Rasen.

Im Mudumu Nationalpark haben wir für zwei Nächte den Campsite Nakatwa 2 bekommen. Leider ist auch dieses Mal der Kwando wieder sehr trocken. Dennoch tummeln sich viele Tiere an den verbliebenen Wasserlöchern.

Am zweiten Tag fahren wir zum wieder in Stand gesetzten Wasserloch Santika. Die Maziba Pan ist nahezu trocken.

Wir bleiben gleich in der ersten Sandpassage stecken. Hatten keine Luft abgelassen. Mit abgelassener Luft gings weiter.

Unsere letzte Station vor  Botswana ist Katima Mulilo. Heute am Sonntag sind nur wenige Supermärkte offen, wir bekommen jedoch alles Nötige.

Wir haben uns für den Namwe Island Campsite entschieden. Er liegt toll am Sambesi, leider gibt es wegen Reparaturen keinen Strom und kein Wasser. Schade, nach zwei Tagen im Busch wäre das willkommen gewesen.  Da ich den Preis für überteuert halte, bleiben wir nur eine Nacht.

Sambesi

Botswana

Über die Ngoma Border Post erreichen  wir Botswana um die Mittagszeit. Es geht durch den Chobe Nationalpark auf Teerstraße bis kurz vor Kasane. Hier versuche ich eine Simkarte zu kaufen, was leider nicht möglich war. So fahren wir weiter bis zur Big 5 Toro Lodge auf die Campsite.

Am zweiten Tag geht es über das Sedudu Gate in den Chobe Nationalpark, hier folgen wir dem River Drive.

Es tummeln sich sehr viele Safari Autos im Park. So kehren wir am frühen Nachmittag, nach erneut erfolglosem Versuch eine Simkarte zu kaufen, zurück zur Big Five Lodge, wo ich mich noch einmal im Pool abkühle. Die nächsten Tage werden wir in Bush Camps übernachten.

Big Five Lodge mit kunstvoll gestalteten Schnitzereien und Skulpturen

Über Kavimba geht es nach Kachikau, wo die Teerstraße endet und eine ziemliche Rüttelpiste beginnt, die erst kurz vor unserem ersten Camp Moae hier am Rande des Chobe Nationalparks endet.

Es ist absolut ruhig hier, aber sehr heiß. So verbringen wir den Nachmittag unter einem Schatten spendenden Baum, bevor wir unseren Platz belegen können.

Mit Canvas und Wellblech ausgestattete Ablutionhäuschen

Wir bewegen uns weiter Richtung Linyanti und landen im Chobe Hideaway Camp. Es ist sehr heiß den Nachmittag über und wir freuen uns als die Sonne langsam untergeht.

Über die Wellblechkiste zurück passieren wir Kachikau und Kavimba und entscheiden uns für die Muchenje Campsites. Es gibt Schatten und einen kleinen Pool zum abkühlen. Die Aussicht vom Camp ist sehr schön.

Dieser Frechdachs hat Franks Chipstüte aus dem Auto geklaut.

Back in Namibia

Über Ngoma Border geht es zurück nach Namibia. Ich habe uns nochmal im Mbezi Camp angemeldet und wir genießen den riesigen Platz und die Ruhe.

Leider hatte Metro, der Supermarkt geschlossen und morgen ist dort Inventur. Wir wollten unsere Wasservorräte ergänzen für einen letzten Besuch im Mudumu Nationalpark.

Es gab zum Glück 1,5 l Flaschen im Craft Center. An der Nakatwa 1 Campsite gab es noch etwas Wasser im Flussarm. Anziehungspunkt für viele Tiere,  insbesondere jedoch Elefanten. Fasziniert beobachteten wir sie. Insbesondere der Babyelefant war entzückend mit seinen Rüsselspielen.

Gegen Abend kam Gabriel, ein Student  der hier sein Zelt aufgebaut hat. Er erforscht die Honigbienen Populationen in Namibia als Masterthesis für sein Studium, das er als Namibianer in Österreich absolviert. Er berichtete von drei Löwen, die am Tag zuvor 50 m von der Campsite entfernt lagen.

Abends haben sich die Paviane in den Bäumen über uns zum Schlafen bereit gemacht. Wir haben leider etwas zu spät reagiert und erst als es mehrfach geplatscht hat, gesehen, dass das Auto ziemlich eingekotet war.

Beim Car wash in Kongola konnten wir das Auto reinigen lassen.

Mit sauberem Auto fahren wir in die luxuriöse Riverdance Lodge auf die Campsite. Heute gönnen wir uns außer der Dusche und frischer Wäsche auch noch das 3-Gänge Menü mit Spinat-Kürbissuppe, Chicken Curry und Orangen Tiramisu.

Schon geht es weiter nach Rundu,  wo wir noch einmal zu Carike ins Camp Hogo gehen. Carike erzählte, dass sich zur Zeit gern ein Hippo im Camp tummelt.

Es war sehr windig am Morgen und wir beschlossen ohne Frühstück los zu fahren. So haben wir Grootfontein schon um die Mittagszeit erreicht. Noch einmal fiel die Entscheidung auf Meteorite Camp, hier passt einfach alles.

Mit selbstgemachter Feigen-und Orangenmarmelade aus dem Farmladen geht es nach Otavi und weiter nach Outjo durch die wunderschöne Landschaft der Otaviberge. Schon fast ein Pflichtstopp ist die Bakery, wo es außer leckerem Apfelstrudel noch weitere Delikatessen gibt. Mittlerweile ist die Bakery qualitativ und baulich gewachsen und hat ihr Sortiment breit aufgestellt.

Im Spar haben wir unsere Lebensmittel ergänzt und sind noch weitere 45 km bis zur Ombundja Game Farm gefahren, wo wir mit dem einsetzenden ersten Regen eintreffen.

Bis Kamanjab sind es weitere 100 km bevor es auf Piste zum Grootbergpass geht, eine Wellblechpiste, die nun aber zumindest teilweise repariert werden soll.

Schon lange wollten wir im Hoada Camp übernachten, hatten aber immer Pech und es war ausgebucht. Jetzt zu Franks Geburtstag haben wir Glück und mit Campsite 5 einen sehr schönen Platz. Ich schaue mir am Nachmittag den in die Felsen gebauten Pool- und Barbereich an. Unterm Sternenhimmel bei absoluter Ruhe genießen wir unser selbst gekochtes Gulasch.

Am Morgen ist es kühl genug für eine Wanderung auf dem Hiking Trail.

Und schon geht es weiter auf dem Grootberg Pass…

…nach Palmwag zum Tankstop. In Sesfontein gab es wie so oft keinen Treibstoff.

Die weitere Strecke nordwestlich bis zum Einstieg in den Obias Trail ist richtig hart. Sehr steinig, ausgefahren und übelstes Wellblech. Wir sind froh, als wir den Einstieg erreicht haben und haben bald genug vom Gerüttel und suchen uns einen Übernachtungsplatz.

Die Nacht war richtig kalt und wir freuen uns über die ersten Sonnenstrahlen am Morgen.

Im Hoanib Flussbett treffen wir auf die berühmten Wüstenelefanten.

Noch einmal übernachten wir in atemberaubender Umgebung. Es ist sehr windig und der Sand und Staub kriecht in alle Winkel und Ritzen.

Zurück geht es wieder durch den Hoanib bis zu de Poort, wo wir durchs Flussbett bis kurz vor Sesfontein fahren.

Für heute haben wir das Khowarib Community Camp ausgewählt,  wo wir über dem Fluss Khowarib mit Blick in die Schlucht stehen.

Wir bleiben zwei Nächte, bevor es wieder auf Piste geht.

Spaziergang am Khowarib

Über Palmwag geht es südlich Richtung Twyfelfontein und am Brandberg vorbei bis Uis.

Die Wellblechpiste bis auf ein kurzes Stück bei Twyfelfontein ist ermüdend. In Uis gehen wir ins Brandberg Rest Camp. Trotz guter Bewertungen kein schönes Camp.

Shopping bei einer Herero Frau

Wir nähern uns nun immer weiter dem Ende unserer Reise und fahren die teilweise bereits geteerte Piste über Henties Bay nach Swakopmund.

Einmal kurz die Füße im Atlantik eintauchen

In Swakopmund entscheiden wir uns für das Gecko Ridge Camp, das außerhalb liegt und abends und morgens nicht im Nebel versinkt.

Wir bleiben zwei Nächte und erledigen was wir uns vorgenommen haben. Selbstverständlich gibt’s Frühstück beim deutschen Bäcker.

Mit Permit für den Namib Naukluft Park geht’s am nächsten Tag weiter, noch einmal wild campen am Ganab Campsite des Naukluft Parks.

So war der Plan. Manchmal muss man Pläne über den Haufen werfen. Da wir ohne Frühstück losfuhren, machten wir am Vogelfederberg, dem ersten Camp im Park ausgiebig Brunch mit Speck und Ei. Da es uns dort so gut gefallen hat, beschlossen wir einfach zu bleiben. Kletterten über die Felsen, genossen die Aussicht und Ruhe.

Für den nächsten Tag haben wir uns auf der Farm Stofpad  für zwei Nächte eingebucht.

Auf der C14, größtenteils Wellblechpiste, geht es bis kurz vor Solitaire, wo wir zum steilen aber landschaftlich schönen Spreetshogte Pass abbiegen.

Am Spreetshogte Pass

Südlich von Nauchas liegt das relativ neue Stofpad Camp. Es ist komfortabel. Mit Swimmingpool,  Küche, privatem Bad in sehr schöner Landschaft.

Gamefarm Steinheim an der C26 wird unsere letzte Station vor Windhoek. Am Riverdance Campsite direkt am Fluss Gurumanas genießen wir die letzten zwei Tage, bevor es nach Elisenheim zum auf- und ausräumen geht. Die Kameldornakazie des Platzes beherbergt unzählige fleißige Webervögel, gelb schimmernd, die ihre Nester um die Wette bauen.

Zebras, Oryxe, Kudus und Warzenschweine gibt es hier. Und Idylle pur. Man kann herrlich entlang des Flussbetts auf und ab wandern und die Felsformationen und Pflanzen bewundern.

Leider ist unsere Zeit in Namibia bald vorbei. Für uns geht es jetzt  nach Elisenheim zurück, wo wir das Auto zum Unterstellen vorbereiten. Wir erleben eine nette Überraschung, denn Lauras und Max Freunde Jason, Marcy, Kevin, Laura, Johnny und Leonie sind auch hier.

Wir verbringen eine netten Abend und dann zieht es die sechs Freunde weiter in den Norden Namibias.

Für uns sind wieder einmal 6 Wochen wie im Flug vergangen. Wir sind dankbar für die schöne Zeit und die tollen Erlebnisse. Ein großes Dankeschön an Stefan unseren Mechaniker, der für reibungsloses Funktionieren des Autos gesorgt hat.

Jetzt freuen wir uns auf die Familie und die quirligen Enkelkinder.

Unsere Route

Paddeln auf der Lahn

Wir starten am Sonntag in Odenhausen bei Norbert und Steffis Imbiss, die uns freundlicherweise erlauben unser Auto für etwa 2 Wochen auf ihrem Parkplatz stehen zu lassen. Vortritt bekommt eine Rudergruppe mit 20 Booten, die eine Prüfungsfahrt absolvieren.

TAG 1

Und los geht’s mit ordentlich Gepäck durch die schöne Flusslandschaft der Lahn. Wir absolvieren unsere erste Bootsrutsche und bleiben prompt hängen,  können uns aber befreien. Da wir die Tour gemütlich angehen wollen paddeln wir lediglich bis zum Camping Wismarer See, wo wir auf der Wiese unser Zelt aufbauen.

TAG 2

Am Montag, nicht lange nach dem Start, geraten wir in eine Strömung, die uns direkt auf niedrig hängende Äste zu führt. Wir neigen uns blöderweise Beide zur rechten Seite um auszuweichen und kentern. Alles nicht Festgezurrte wurde weg gespült und ich lande mit der rechten Seite auf einem Fels, was sehr schmerzhaft war. Frank sammelt die Gegenstände,  die es angespült hat ein und weiter geht’s.

Unterwegs treffen wir auf eine Familie und wir unterhalten uns kurz und beschließen beim SKC Gießen gemeinsam zu campen. Hier gibt es nur 3 Zeltplätze. Im Ort ersetzen wir die verlorenen Gegenstände so gut wie möglich.

TAG 3

Ein harter Tag mit 18 Kilometern unter Schmerzen steht bevor. Wir erreichen den Zeltplatz des KC Wetzlar erst am Abend und campen auch hier mit Sarah, Martin, Fidelius und Flora und lernen hier auch Tim und Julius kennen.

Zeltplatz des KC Wetzlar mit Duschen und reichlich Tischen und Bänken

TAG 4

Heute geht es um 11 Uhr los, es sind 3 Schleusen zu bewältigen.  Da mehrere Boote unterwegs sind,  gestaltet sich das unproblematisch, da man sich gegenseitig helfen kann. Wir treffen uns alle auf dem Zeltplatz in Solms. Es waren heute entspannte 10 km zu paddeln.

Wie Schleusen funktionieren

Eine Schleuse ist eine Art Kammer, die durch zwei Tore verschlossen werden kann. Ein Tor liegt auf der Seite des höheren Flussabschnitts (Oberwasser) und das andere auf der Seite des tieferen Abschnitts (Unterwasser).

Talfahrt

  1. Einfahrt: Das Boot nähert sich der Schleuse auf der Seite des höheren Wasserstandes. Das obere Schleusentor öffnet sich (auf der Lahn bis Limburg in Selbstbedienung), und das Boot fährt in die Schleusenkammer ein.
  2. Absenken: Sobald das Boot in der Kammer ist, wird das obere Tor geschlossen. Ventile im unteren Tor oder am Boden der Kammer werden geöffnet, damit das Wasser langsam aus der Kammer in den unteren Flussabschnitt abfließen kann. Der Wasserstand in der Kammer sinkt, bis er die gleiche Höhe wie das Unterwasser hat.
  3. Ausfahrt: Das untere Schleusentor wird geöffnet, und das Boot kann die Schleuse verlassen und seine Fahrt auf dem tieferen Flussabschnitt fortsetzen.

Am Abend sitzen wir alle beisammen am Lagerfeuer.

TAG 5

Die Nacht war kalt und sehr nass, so genießen wir die Sonne am Morgen beim Frühstück.

Wir starten früher als die Anderen, da heute bis Weilburg 16 km zu paddeln und ein Schiffstunnel, sowie eine Doppelschleuse zu passieren sind. Zudem sind wir langsamer als die Jüngeren. Treffen uns jedoch in Selters wieder…

…und campen gemeinsam mit Sarah, Martin,  Flora und Fidelius auf dem Jugendzeltplatz Hauseley direkt nach der Doppelschleuse in Weilburg. Martin und Sarah gehen mit den Kindern Weilburg anschauen und essen.

TAG 6

Gemeinsam mit Flora besorge ich am Morgen Medikamente,  Fide hat sich den Magen verdorben. So lassen wir es heute gemütlich angehen. Da wir heute nur bis Gräveneck paddeln (6 km) ist das kein Problem.

Weilburg

Auf dem Fluss staunen wir nicht schlecht, es ist sehr viel los und die Schleuse gerammelt voll. Wochenende!

In Gräveneck beschließen unsere Vier weiter bis Arfurt zu paddeln, denn hier am Campingplatz ist sehr viel los.

Wir bleiben und treffen noch einmal Tim und Julius, die hier ihre Tour etwas verkatert beenden und von Tims Frau abgeholt werden.

Nachdem wir seit Tagen von den Schnitzeln im Restaurant Lahn Terrasse des Campingplatzes Gräveneck gehört haben, gehen wir natürlich am Abend den Wahrheitsgehalt testen. Ich entscheide mich jedoch für Pizza. Beides, Schnitzel und Pizza kann man uneingeschränkt empfehlen.

TAG 7

Die Nacht über habe ich mich ziemlich durchgequält mit Schmerzen im Brustkorb. Als es am Morgen dann noch zu tröpfeln beginnt, sehe ich das als Wink des Schicksals die Paddeltour hier abzubrechen. Der Bahnhof liegt direkt am Campingplatz und so gestaltet sich die Fahrt zum Auto völlig problemlos. Ein Umstieg in Gießen und schon sind wir da.

Bis am Nachmittag haben wir alles verstaut. Ich will einen Platz in Limburg auf dem Campingplatz reservieren,  aber sie sind vollkommen ausgebucht. Wir entscheiden uns für Runkel, wo wir auf dem örtlichen Stellplatz übernachten. Gönnen uns ein leckeres Essen beim Italiener und schauen uns den netten Ort an.

TAG 8

Am nächsten Tag parken wir das Auto in Eschhofen, einem Vorort von Limburg und fahren mit dem Zug in die schöne Stadt.

Die historische Altstadt

Das Herzstück von Limburg ist die gut erhaltene mittelalterliche Altstadt. Sie ist geprägt von verwinkelten Gassen, Kopfsteinpflaster und einer beeindruckenden Dichte an liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern aus dem 13. bis 18. Jahrhundert. Viele dieser Gebäude sind mit kunstvollen Schnitzereien verziert und beherbergen heute kleine Geschäfte, Cafés und Restaurants. Ein besonderes Highlight ist das Haus der sieben Laster.

Der Limburger Dom:

Weithin sichtbar und auf einem Kalkfelsen über der Altstadt thronend, ist der Dom St. Georg das Wahrzeichen der Stadt. Er ist ein Meisterwerk der Spätromanik und Frühgotik und beeindruckt mit seinen sieben Türmen und der farbenfrohen Fassade. Der Dom ist nicht nur von außen ein Blickfang, sondern auch von innen sehenswert.

Trotz des Kenterunfalls hatten wir 7 schöne Tage, viele unglaublich nette Menschen kennengelernt,  die uns immer unterstützt haben und einen Teil von Deutschland kennengelernt,  den wir seither nicht kannten.

Immerhin 70 km haben wir geschafft, sind uns aber einig, dass wir beim nächsten Mal wieder in Skandinavien oder im Baltikum mit unserem Gumotex unterwegs sein werden. Uns gefällt es einfach unser Zelt da aufzustellen, wo es uns gerade gefällt.

Portugal- Spanien-Frankreich im Mai 2025

Städte, Strand und viele Kilometer

Wir haben im März den Sprinter in Malaga auf einem Langzeit- Stellplatz beim Flughafen zurück gelassen, da entlang der Küste Spaniens und Portugals wochenlange Regenfälle angekündigt waren und sind am 1. Mai zusammen mit der Familie unserer Tochter Steffi wieder nach Malaga geflogen um gemeinsam noch einmal Malaga und Granada zu besuchen. Für uns ging es dann an die Verwirklichung unseres ursprünglichen Plans über Portugal nach Hause zu fahren.

Wir übernachten in der Finca Bellavista nördlich von Granada, ein gut ausgestatteter Stellplatz mit Duschen, Toiletten und Waschmaschinen. Der Platz ist gut ans öffentliche Verkehrsnetz angebunden und bietet wirklich eine schöne Aussicht, wie der Name sagt.

Nun ist unsere Richtung immer gen Westen. In einem Spiegelartikel hatten wir über Osuna gelesen, das sehr nett sein soll. Da es auf unserer Strecke liegt, schauen wir uns den Ort an.

Osuna

Uns steht der Sinn nun nach mehr Natur und wir fahren weiter bis Huelva, kurz vor der portugiesischen Grenze. An der Küste bei El Portil finden wir einen schönen Stellplatz direkt am Strand, wo wir noch lange den Kitesurfern zuschauen, die bei heftigem Wind viel Freude an ihren Brettern haben.

Ob er wohl mit diesem Outfit tatsächlich die neue Mode bestimmt?

Portugal

Alcoutim

Am nächsten Tag sind wir schon in Portugal, wo wir am Grenzfluss Guardiana entlang bis Alcoutim fahren und dort auf einem Stellplatz der Gemeinde Platz finden. Es erstaunt uns immer wieder, was andere Länder und insbesondere ärmere Länder für ihre Bevölkerung und auch für ihre Gäste leisten. Der Stellplatz ist kostenlos und es gibt Toiletten, Duschen, Wasserversorgung und Entsorgung.

Als ich aus der Dusche komme, steht der Angestellte der Stadt neben mir und möchte die Dusche putzen. Was für ein Service! Als Dankeschön koche ich ihm einen guten Filterkaffee. Er erläutert mir freundlich, die Organisation des Stellplatzes sei doch gut für alle, da der Ort von den Besuchern profitiert, die die Restaurants besuchen und einkaufen gehen. Klar!

Stellplatz in Alcoutim

Ein malerischer Ort, ruhig und gemütlich.

Im ganzen Land findet man die Otterfiguren eines portugiesischen Künstlers, aus altem Kunststoff hergestellte Kunstwerke.

Wir bleiben eine Nacht und fahren am nächsten Tag weiter westlich bis Olhao, ein netter Ort, hervorragend geeignet um in den Gassen die berühmten portugiesischen Sardinen zu essen. Als Souvenir aus Holz oder Kunststoff gibt es sie überall.

Zwischenstopp an der Küste

Olhao

Loule

Heute übernachten wir in Loule und zwar auf dem Parkplatz des Lidl Marktes. In Portugal stellen mehrere Lidl Märkte spezielle Stellplätze für Wohnmobile zur Verfügung und dieser in Loule hatte sogar einen Waschsalon mit Trockner. Sie haben den Markt so eingerichtet, dass man direkt und jederzeit zur sauberen Toilette gehen kann.

Die Markthalle von Loule

Am Morgen nutzen wir alles, Waschmaschine, Trockner, frische Brötchen. Smart!

Nach ausgedehntem Frühstück geht es über Albufeira zur Praia de Benagil bei Logoa.

Algarve

Schöne Klippenlandschaft, jedoch ist Benagil ein sehr touristischer Spot. Wir unternehmen eine kleine Wanderung über den Klippen, bevor es weiter zum Leuchtturm bei Carvoeira geht.

Praia de Benagil
Leuchtturm bei Carvoeira

Burg bei Silves

Burgau, Santa Anna

Stellplatz Quinti de Santa Anna

Sehr gemütlicher, malerischer Ort Burgau
Strand von Burgau

Mittlerweile sind wir in der südwestlichen Ecke Portugals angelangt.

Raposeira, Praia Ingrina, einmal abkühlen im Atlantik…
…und anschließend alkoholfreies Bier genießen.

Sagres

In Sagres schauen wir uns das Fort an, es ist ziemlich windig und kalt. Von hier hat man den südlichsten und südwestlichsten Punkt Europas im Blick.

Selfie am südlichsten Punkt Europas, im Hintergrund sieht man das Fort von Sagres.

Zum übernachten fahren wir ein weiteres Mal zum Lidl, diesmal in Vila Bospo.

Jetzt geht es immer weiter nach Norden. Die Küste an der Westseite Portugals ist größtenteils Naturschutzgebiet mit malerischer Landschaft und hügeligen bunten Wiesenfeldern. In der Ferne immer das leuchtend blaue Meer zu sehen. Wir passieren schöne Orte wie Aljezur und Odeceixe, das wir uns genauer anschauen.

Odeceixe

Weiter über Odemita Richtung Villanova de Milfontes.

Strand von Ilha de Pesegueiro

Porto Covo

Campingplatz in Porto Covo

Lissabon

Von Porto Covo geht es auf die Autobahn nach Lissabon. Wir passieren die berühmte Brücke über den Tejo, die ein wenig an die Golden Gate Bridge in San Francisco erinnert.

Der Campingplatz liegt im Westen Lissabons und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln an die Innenstadt angebunden. Der Campingplatz bietet enorm viele Plätze, die jedoch sicher in der Hochsaison alle ausgebucht sind. Er liegt sehr schön in Hanglage, ist bewaldet und schattig. Schätze, dass es ihn sicher schon seit 30 Jahren gibt, es funktioniert jedoch alles tadellos und wird ständig in Ordnung gehalten.

Wir machen uns also am nächsten Tag auf zur Bushaltestelle, 200 m vom Campingplatz entfernt und genießen die 30-minütige Busfahrt mit erstem Sightseeing.

Natürlich müssen wir die köstlichen, berühmten Pasteis de nata kosten.
Strandkunst
Lange Schlange am Bifana Kiosk. Das ist ein Steak Sandwich mit Schweinefleisch.
Vermutlich ein social media Tipp.
Bacalau, wird im ganzen Land angeboten. Es ist Kabeljau in getrockneter Form.

Das Nationalgericht Bacalhau zählt zu den nationalen portugiesischen Symbolen, so wie der Fado oder das Heiligtum von Fátima, wird in Literatur, Bildender Kunst, Theater, Film und Photographie vielfach thematisiert. Der Verweis auf die Tradition des Bacalhau dient vielfach auch der Selbstvergewisserung der Portugiesen als Seefahrernation.

Quelle Wikipedia

Ginjinha, ein Tipp von Daniel. Haben ihn allerdings erst im nächsten Ort gekostet. Kirschlikör im Schokoladenbecherchen.
Der Großraum Lissabon erhält bis zu 400.000 Euro aus dem Umweltfonds, um einen Interventionsplan zur Verringerung des Hochwasserrisikos zu entwickeln. 

Zu den Zielen der zu entwickelnden Maßnahmen gehört die Verbesserung des Schutzes von Menschen und Eigentum durch die Reduzierung von Strömungen und Hochwasserabflusshöhe „durch den Einsatz umweltfreundlicherer und nachhaltigerer Lösungen“. Quelle Portugal news

Im Zentrum begegnet man diesen Maßnahmen vielerorts.

Mosteiro dos Jerónimos

Pastel de Nata (Plural: Pastéis de Nata) oder Pastel de Belém Plural: (Pastéis de Belém) ist ein Blätterteigtörtchen mit Konditorcreme, das vermutlich bereits vor dem 18. Jahrhundert von den Mönchen des Mosteiro dos Jerónimos (Hieronymus-Kloster) in Belém, heute ein Stadtteil Lissabons, hergestellt wurde.

1834 wurde das Kloster geschlossen und die Mönche verkauften ihr Rezept an eine Zuckerraffinerie. Seit 1837 werden die Pastéis de Nata von der Pastelaria (KonditoreiCasa Pastéis de Belém unter dem Namen Pastéis de Belém hergestellt und vertrieben. Das Pastel gilt heute auch international als bekanntester Vertreter der traditionellen portugiesischen Süßspeisen der Doçaria Conventual.

Pastéis de nata

Die Törtchen bestehen aus Blätterteig, der mit einer Creme aus Eigelb, Zucker, Sahne („Nata“) und Mehl gefüllt wird. Die gebackenen Pastéis werden in Portugal meist mit Zimt oder Puderzucker bestreut verzehrt. Quelle Wikipedia

Auch in Lissabon findet sich die „Otterkunst“ wieder.
Am Torre de Belem
Padrão dos Descobrimentos (Denkmal der Entdeckungen) am Ufer des Tejo im Stadtteil Belém

Bedeutung des Padrão dos Descobrimentos

Das Padrão dos Descobrimentos wurde 1960 zum 500. Todestag von Heinrich dem Seefahrer (Infante Dom Henrique) eingeweiht. Es ist eine Hommage an die goldene Ära der portugiesischen Entdeckungen im 15. und 16. Jahrhundert, als portugiesische Seefahrer neue Seewege entdeckten und weite Teile der Welt kartografierten.

Das Denkmal ist wie eine riesige Karavelle (ein Segelschiff) geformt, die in den Tejo ragt, und auf beiden Seiten sind wichtige Persönlichkeiten der portugiesischen Geschichte dargestellt, die mit den Entdeckungen in Verbindung stehen:

  • Heinrich der Seefahrer steht ganz vorne an der Spitze des Denkmals und führt symbolisch die Gruppe an. Er war der Initiator vieler Entdeckungsreisen.
  • Hinter ihm folgen weitere wichtige Entdecker, Seefahrer, Kartografen, Künstler, Missionare und Wissenschaftler, die alle eine Rolle bei den portugiesischen Expansionen spielten. Dazu gehören Namen wie Vasco da Gama, Bartolomeu Dias, Ferdinand Magellan, aber auch Dichter wie Luís Vaz de Camões, der das Nationalepos „Die Lusiaden“ über die Entdeckungen schrieb.
…schon wieder !
In Lissabon sind die „Ascensori“ (oder im Portugiesischen „Elevadores“ und „Ascensores“)
eine Besonderheit und ein charmantes sowie praktisches Verkehrsmittel. Da Lissabon auf sieben Hügeln gebaut ist, gibt es viele steile Straßen und Gassen. Um diese Höhenunterschiede zu überwinden, wurden im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert spezielle Aufzüge und Standseilbahnen gebaut.
Sie sind nicht nur nützliche Transportmittel für Einheimische und Touristen, sondern auch historische Denkmäler und beliebte Touristenattraktionen, die oft einen fantastischen Ausblick bieten.
Es lässt sich sagen, dass das Bairro Alto ein Viertel der Kontraste ist: tagsüber eher verschlafen und charmant, nachts ein Epizentrum des sozialen Lebens und der Unterhaltung. Es ist ein Muss für jeden, der das pulsierende Herz Lissabons erleben möchte.

An beiden Tagen in Lissabon fuhren wir mit dem Bus ins Zentrum und schauten uns Alfama, Belem, Bairro Alto, Chiado, Baixa und die historischen Gebäude an. Nach zwei Tagen hatten wir genug vom Stadterlebnis. Es zieht uns weiter nach Obidos, ebenfalls ein Tipp vom Schwiegersohn.

Wir fahren auf der rota historica, eine landschaftlich schöne Strecke über Sobral de Monte Agraço im Landesinnern bis Peniche, wo wir einen Zwischenstopp einlegen.

Peniche

Kaffeestopp am Strand von Peniche.

Obidos

Óbidos ist eine bezaubernde Kleinstadt in der portugiesischen Region Centro, bekannt für ihren gut erhaltenen mittelalterlichen Charakter.

Óbidos liegt in der Unterregion Oeste, die zur historischen Provinz Estremadura gehört. Es befindet sich etwa 85-90 km nördlich von Lissabon und ist ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge von dort. Die Stadt ist nur wenige Kilometer von der Atlantikküste entfernt.

Hier wird nun der Ginjinha probiert, kurz bevor der große Ansturm kam.
Glück gehabt!
Sardinen mit Jahreszahlen. Keine Sorge, sie sind frisch konserviert. Mit 10 Euro pro Dose nicht ganz billig, aber sehr beliebt.
… mit Burg

Die heutige Stadtbefestigung mit Stadtmauer und Burg wurde zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert errichtet. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert von König Dinis erbaut. Óbidos war traditionell ein Hochzeitsgeschenk für die Königinnen Portugals, eine Tradition, die bis 1834 andauerte.

Die Stadt wurde durch das Erdbeben von Lissabon 1755 stark beschädigt, aber umfangreich wieder aufgebaut. 1951 wurden die Burg und das gesamte Dorf als Nationalmonumente klassifiziert. 2007 wurde Óbidos zu einem der „Sieben Wunder Portugals“ gewählt. 2015 wurde Óbidos von der UNESCO zur „Creative City of Literature“ ernannt.

Wir verlassen Obidos in Richtung Nazaré, wo wir am Nordstrand in einem Waldstück mit Picknickplätzen frühstücken.

Nazaré

Der Ort selbst hat uns nicht so sehr gefallen, der Strand ist allerdings sehr schön. Es ist hügelig durch die schönen Dünen hier und am Nordstrand hat man von oben einen herrlichen Blick.

Ein Stück weit fahren wir noch an dieser schönen Küste entlang, bevor es über Pataias in Richtung Coimbra geht und ein Stück nördlich bis Porto. In Mirandela übernachten wir am Rio Tua auf einem kommunalen Stellplatz . Nun geht es immer ostwärts.

In Mirandela erwischt uns der erste leichte Regen seit wir in Malaga losgefahren sind.

Am Morgen ist es noch neblig, so fahren wir zügig los nach Braganca an der spanischen Grenze….

Zamora

…und weiter durch kastilisches Hochland, schöne Natur und verlassene Ortschaften. Schließlich landen wir in Zamora, wieder auf einem öffentlichen Stellplatz, diesmal unter Pappeln. Der Pappelflaum legt sich auf alle Oberflächen . Frank ist etwas krank und ich gehe Zamora alleine erkunden. Es ist umwerfend schön mit angenehmer Atmosphäre und unzähligen erstaunlichen und beeindruckenden Gebäuden und Kirchen.

Die alte Steinbrücke über den Douro in die Altstadt.
Blick auf die alte Steinbrücke hinter der unser Sprinter steht.
Die „schwarz vermummten Statuen“ sind „Pasos“ (oder „Tronos“) oder Figuren, die mit den Osterprozessionen (Semana Santa) in Zamora in Verbindung stehen. Zamora ist berühmt für seine ernsten und tiefgründigen Osterprozessionen, die zu den bedeutendsten in Spanien gehören.
Verschiedene Formen des Kreuzes, die für den christlichen Glauben stehen.

Die Romanik – ein offenes Museum


Zamora wird oft als „Stadt der Romanik“ oder sogar als „Museum der Romanik unter freiem Himmel“ bezeichnet, und das aus gutem Grund. Keine andere Stadt in Spanien besitzt eine so hohe Konzentration an romanischen Kirchen und Gebäuden.

  • Zahlreiche Kirchen: Es gibt Dutzende von romanischen Kirchen, die oft aus dem 12. und 13. Jahrhundert stammen. Jede hat ihre eigenen Besonderheiten, von kunstvoll geschnitzten Portalen bis hin zu einzigartigen Kapitellen.
  • Die Kathedrale von Zamora: Sie ist ein Meisterwerk der Romanik und Gotik, bekannt für ihre beeindruckende Kuppel im byzantinischen Stil und ihren reich verzierten Kreuzgang. Sie ist ein echtes Highlight für Architektur- und Kunstliebhaber.
  • Historische Befestigungsanlagen: Die Stadtmauern und das Schloss von Zamora zeugen von der strategisch wichtigen Lage der Stadt im Mittelalter. Sie spielten eine entscheidende Rolle in der Reconquista.

Burgos

UNESCO-Weltkulturerbe: Die Kathedrale ist das absolute Highlight der Stadt und seit 1984 UNESCO-Weltkulturerbe. Sie gilt als eines der schönsten Beispiele der gotischen Architektur in Spanien.

Der Stellplatz in Burgos ist unglaublich voll, es steht Wohnmobil an Wohnmobil. Auch wir finden noch einen Platz, wir sind ja klein und passen gut dazwischen.

Da wir noch einen weiten Weg vor uns haben bis wir zuhause sind, fahren wir am nächsten Tag weiter.

Auf einem kleinen Campingplatz Puerto Montes Obarenes in Busto de Bureba verbringen wir die Nacht, bevor es über Lleida nach Tarrega geht. Auch hier ist der Stellplatz voll.

Lidl in Tarrega

Blanes

Wir fahren bis an die Mittelmeerküste südöstlich von Girona und erholen uns hier von 3 Tagen Fahrt.

Ich genieße das herrlich erfrischende Mittelmeer alleine.
Frank sind zu viele Eiswürfel drin.

Marseillan Plage, nostalgische Tage

Camping Beau séjour

Nun geht es weiter nach Frankreich Richtung Norden nach Marseillan plage bei Séte, wo wir mit unseren Kindern, als sie noch klein waren, jedes Jahr in den Pfingstferien Urlaub gemacht haben.

Wie überall wo es Tourismus gibt, hat sich auch Marseillan plage sehr verändert. Wo früher vier bis fünf Boote im Kanal dümpelten, gibt es hier nun eine Trockenmarina für unzählige Boote. Im Ort sind die Souvenirläden und Restaurants sicher um das 10-fache gewachsen. Dennoch sind die Strände zu dieser Jahreszeit noch sehr schön und nicht zu voll.

Unser früheres Domizil Camping Robinson hat einen neuen Namen und neues Aussehen.

Wir besuchen die historische Stadt Agde.

Agde

Agde ist eine faszinierende Stadt im Süden Frankreichs, in der Region Okzitanien und im Département Hérault. Sie liegt strategisch günstig an der Mündung des Flusses Hérault ins Mittelmeer und am Canal du Midi.

Hier sind einige der wichtigsten Punkte über Agde:

  • Antike Geschichte: Agde ist eine der ältesten Städte Frankreichs. Sie wurde um 500 v. Chr. von griechischen Seefahrern gegründet und trug ursprünglich den Namen „Agathé Tyché“ (das Glück). Diese lange Geschichte spiegelt sich in ihren archäologischen Schätzen und der Architektur wider.
  • Die „Schwarze Perle“ der Languedoc-Küste: Ein einzigartiges Merkmal von Agde ist, dass viele ihrer historischen Gebäude, darunter die imposante Kathedrale Saint-Étienne, aus dunklem vulkanischen Basaltgestein gebaut wurden, das vom nahegelegenen Mont Saint-Loup stammt. Dies verleiht der Altstadt ein sehr markantes, dunkles Aussehen und hat ihr den Spitznamen „Schwarze Perle“ eingebracht.

Agde liegt am Ende des Golfe du Lion und ist ein wichtiger Hafen an der Mittelmeerküste. Der Canal du Midi, ein UNESCO-Weltkulturerbe, mündet hier in den Hérault, kurz bevor dieser ins Meer fließt. Die berühmte runde Schleuse von Agde (L’Écluse Ronde d’Agde) ist eine einzigartige technische Meisterleistung, die den Canal du Midi, den Hérault und einen Seitenkanal miteinander verbindet.

Tarare

Unsere letzte Station bevor wir zuhause ankommen ist kurz vor Lyon an einer Staumauer (frz. barrage) im kleinen Ort Joux bei Tarare.

Unser kleiner Sprinter hat uns auch dieses Mal sicher nach Hause gebracht. Wir sind dankbar für diese vielen neuen Eindrücke und Erkenntnisse. Portugal ist ein schönes Reiseland mit beeindruckender Architektur und Geschichte.

Wir freuen uns jetzt auf eine schöne Sommerzeit mit der Familie und Freunden.

Marokko im Winter 2025

Wir wollen es dieses Mal entspannt angehen und haben uns auf der Strecke nach Genua ein Hotel gebucht. Über Zürich, vorbei am Gotthard Tunnel, wo noch Schnee liegt, erreichen wir bei Sonnenschein unser Hotel in Lomazzo und gönnen uns ein leckeres Abendessen.

Auch am nächsten Tag genießen wir die Sonne in Genua, kaufen noch ein für die nächsten Tage und übernachten noch einmal im Hotel.

Genua

Die Abfahrt mit der GNV -Fähre ist für 22:30 Uhr geplant. So haben wir noch Zeit uns Varazze anzusehen und die Füße zu vertreten, bevor wir uns auf die 50 Stunden dauernde Fährfahrt begeben.

Wir haben eine Suite zur Verfügung und Vollpension, so lässt sich der Aufenthalt entspannt genießen. Sogar einen Kühlschrank gabs in der Kabine.

Zwischenstopp in Barcelona, hier werden weitere Fährgäste aufgenommen oder ausgeladen.

Marokko

Um 20:30 Uhr erreichen wir Tanger und übernachten mit etlichen anderen Wohnmobilen im Fährhafen, wo man Simkarten, marokkanische Dirham und Snacks besorgen kann. Auch eine Toilette steht zur Verfügung.

Und weiter geht´s Richtung Süden an der Küste entlang.

Die nächste Nacht verbringen wir auf einem Agricamp südlich von Casablanca bei Val und Abdo.

Essaouira, Camping Esprit Nature

Hier bleiben wir gleich drei Nächte. Ein schöner Campingplatz und wir können Organisationsarbeiten im und am Auto vornehmen, wie z.B. Wasser filtern und füllen und uns die reizvolle Stadt Essaouira anschauen.

Essaouira

Es herrscht eine ganz entspannte Atmosphäre in Essaouira, aber es ist sehr viel touristischer als bei unserem letzten Besuch vor 12 Jahren.

Und schon zieht es uns weiter, diesmal ins Surferparadies ….

Sidi Kaouki

Camping Soleil

Die Campingplätze hier an der Küste sind ziemlich voll über Weihnachten, aber wir bekommen noch einen der sehr wenigen freien Plätze. Es ist Heilig Abend und es fühlt sich überhaupt nicht so an.

Auf der Weiterfahrt die malerische Küste entlang hören wir ein uns bereits bekanntes, jedoch für längere Zeit wieder verschwundenes Geräusch am linken Vorderrad. Das muss überprüft werden, denn es wird stärker und verunsichert uns.

Kurz vor Agadir, auf dem Camping Terre d´Océan, treffen wir Aziz, einen jungen, sehr netten Deutschen mit marokkanischen Wurzeln. Er empfiehlt uns eine Werkstatt in Agadir, die wir gleich am nächsten Tag aufsuchen.

Pünktlich um 9 Uhr stehen wir an der Werkstatt und sind zunächst sehr skeptisch. Es wird ausschließlich am Straßenrand repariert, aber wir fassen immer mehr Vertrauen in das Team. Schnell sind alle beiden Räder mitsamt der Radaufhängung abmontiert und es wird klar, dass wohl neue Radlager montiert werden müssen.

Wir besuchen solange den Souk al Had.

Am Nachmittag erfahren wir, dass die Radlager, die in Casablanca bestellt wurden, heute nicht mehr kommen. Wir müssen uns eine Übernachtungsmöglichkeit suchen und landen bei Yusuf in der Résidence Mogador. Ein sehr netter junger Mann, der uns mit einer Teezeremonie begrüßt und am Morgen mit mir zusammen ein Berberomelette zubereitet.

Wir fahren wieder mit dem Taxi in die Stadt und besuchen das…

Amazigh- Museum der Modernen Kunst

Im kurdischen Restaurant Bab Ganouch genießen wir Köstlichkeiten…

…und machen uns dann auf den Weg zur Werkstatt, wo wir weitere 3 Stunden warten müssen, bis die Teile eingebaut sind.

Wir kommen spät bei Yusuf an und sind gerührt, dass er für uns eine Tajine gekocht hat. Er meinte, er sei am Verhungern. Wir verbringen noch einen schönen Abend mit interessanten Gesprächen und Einblicken und fallen um Mitternacht müde ins Bett.

Am nächsten Tag kehren wir zurück zum Campingplatz Terre d’Océan, wo wir mit Aziz den Silvesterabend verbringen möchten.

Wir besorgen Fisch für den Grill.
Silvester

Es geht weiter an der Küste Richtung Süden.

Küste bei Mirleft, leider kein Freistehen möglich, wird streng kontrolliert von der Gendarmerie.
Blick vom Erkounte Camping auf die Küste.
Den Nachmittag verbringen wir an den Felsbögen bei Lekzira.

Sidi Ifni, das Tor zur Sahara

Camping Tamrouchte bei Sidi Ifni

Wir erreichen nun Sidi Ouarzeg südlich von Sidi Ifni. Im House Diyani kann man kostenlos im Hof übernachten. Allerdings sollte man so höflich sein und dort im Restaurant auch essen gehen, was wir doch sehr gerne machen.

Gemüse Tajine

Wir folgen der Küste weiter bis Foum Assaka auf Teerstraße und wenden uns dann nach Osten Richtung Bou Jerif, ein altes französisches Fort. Die letzten 10 km geht es auf Gravelroad weiter.

Fort Bou Jerif

Ein faszinierender Ort ganz für uns alleine. Das Fort diente früher den Franzosen dazu die südlichen Regionen zu überwachen.

Oase Thigmert, Camping Ain Nakhla bei Guelmim

Wir machen einen Tagesausflug ins nicht weit entfernte Guelmim, die nächste größere Stadt, die uns sehr gut gefällt. Quirlig, ruhig und nicht sehr touristisch. Hier füllen wir unsere Vorräte wieder auf und genießen den Luxus eines Marjane Supermarktes.

Wir bewegen uns nun immer weiter östlich und auf dem Weg zu unserer nächsten Station in Icht besuchen wir Ksar Assa.

Etwa 25 km vor Icht beginnt das linke Vorderrad wieder zu klappern. Wir haben keine andere Möglichkeit, als auf dieser wenig befahrenen Straße im „Schritttempo“ bis zum Camping Burj Biramane zu fahren.

Icht, Camping Burj Biramane

Hier organisiert uns der Patron des Hotel- und Campingkomplexes einen Mechaniker, der auf dem Mofa am Sonntag Abend zu uns kommt, sein Werkzeug im Rucksack. Er kann die Sicherungsschrauben des Radlagers wieder halbwegs fest ziehen, aber für uns bedeutet das, dass wir erstmal zurück nach Guelmim fahren. Die Wüste muss noch etwas warten.

Allerdings schauen wir uns das alte Dorf im Untergrund, das sich in nächster Nähe zum Campingplatz befindet noch an und werden von Abdullah, dem Führer noch zum Tee eingeladen.

Wir fahren über Ait Illoul eine sehr schöne Strecke mit Dörfern in saftigen Palmenhainen bis Bouizakarne zum Camping Tinnougba als Zwischenstopp vor Guelmim. Hier werden wir herzlich empfangen und alle Gäste sind jeden Nachmittag zur Teerunde eingeladen.

Camping Tinnougba, Bouizakarne

Nachmittägliche Teerunde

Noch 40 km bis Guelmim, die Sicherungsschrauben halten und wir erreichen Guelmim und Ottos Werkstatt ohne weitere Probleme.

Guelmim

Leider können die Original Sicherungsschrauben nicht besorgt werden, so beauftragt Adil, der Besitzer der Werkstatt Jemanden damit entsprechende Teile herzustellen. Wir verbummeln den Tag in Guelmim und am späten Nachmittag sind die Teile eingebaut. So übernachten wir auf dem Parkplatz des Marjane Supermarktes und Frank freut sich schon auf die frischen Rosinenschnecken am nächsten Morgen zu seinem Kaffee und ich freue mich über Vollkornbrötchen zum Frühstück.

Übernachtung beim Marjane Supermarkt

Da wir nicht sofort wieder Richtung Osten wollten und erstmal testen, ob die Schrauben halten, fahren wir auf die neue Autobahn und besuchen Tiznit, wo wir uns in ein Riad einbuchen, denn die Campingplätze in diesem Ort sind hoffnungslos überfüllt, mit meist französischen Wohnmobilen, die dauerhaft über Winter dort stehen.

Tiznit

Keine schlechte Wahl, das Riyad.

Tafraoute

Die kurvenreiche, landschaftlich sehr schöne Strecke führt über Tikki, Irigh N’Tahala nach Tafraoute, wo die letzten Kilometer Straße bei der Flut im September weggespült wurden. Tafraoute erinnert uns sehr an an das Erongo Gebirge in Namibia mit seinen schönen Granitfelsen. Beim Ortseingang befindet sich eine große Fläche, die die Stadtverwaltung für Wohnmobile zur Verfügung stellt. Es ist erstaunlich wie viel Dienstleistungen hier direkt beim Stellplatz angeboten werden. Alle Fahrzeugreparaturen, auch Karosseriearbeiten, Haare schneiden, Gebäck, Frühstück, Abendessen, das ans Auto gebracht wird, Wäsche waschen lassen und und und…. Unglaublich, wenn man aus der Servicewüste Deutschland kommt.

Hier kann man den Straßenzustand nach den heftigen Regenfällen im Oktober 24 noch gut sehen.
Der Stellplatz in Tafraoute ist hervorragend.

Auf der R 104 geht es durch grandiose Landschaft des Anti-Atlas über Ait Abdallah nach Tata, die Landschaft wird karger bei Igherm. Wir sind inzwischen sehr hoch und entsprechend kalt ist es mit 7° am Mittag.

Tata, Camping Municipal

Mitten in der Stadt mit großartiger Aussicht und renovierten sanitären Anlagen.

Foum Zguid, Camping Khayma

Foum Zguid, 140 km östlich von Tata gelegen, eine charmante Ortschaft, die den wichtigsten Ausgangspunkt für Ausflüge in den Süden der Region Souss Massa wie z.B. zum See Iriqui darstellt. Der Ort liegt an der einzigen leichten Passage über Jebel Bani, der natürlichen Grenze zwischen dem Anti-Atlas und der Wüste.

Die nahezu ausgetrockneten Flussbetten bei Tissint.
Die Speicherburg in Foum Zguid

Zagora, Camping Oasis Palmier

Es hat 1,5° Grad am Morgen.

Wir folgen der landschaftlich schönen Strecke, eingerahmt im Süden durch den Jebel Bani und im Norden durch den Jebel Sahro, in Richtung Merzouga, über Tassarine, Alnif und Rissani. Hier werden am Straßenrand überall Fossilien sog. Trilobiten, das sind Gliederfüßler verkauft. (über den link kann man sich weiter informieren)

Bei Tazoulaite finden wir einen schönen Platz zum Übernachten

Die Nacht war herrlich ruhig und am Morgen haben wir gleich Sonne zum Aufwärmen. Wir werden erstmal nicht weiter nach Merzouga fahren, sondern die Strecke hier südlich nach Fezzou – Sidi Ali-Tafraoute weiterverfolgen, denn hier gefällt es uns sehr gut. Schon bald kommen die ersten kleinen Dünen zum Vorschein. In Sidi Ali-Tafraoute fahren wir zum Camping Auberge Tafraoute, wo wir im Innenhof stehen und die Toilette und Dusche eines Fremdenzimmers nutzen dürfen.  Lahcen will dafür 100 Dh. (ich fands zu teuer?)

Wir schauen uns die Kasbah in Fezzou an und über Mcissi, eine schöne Nebenstrecke, geht es nach Rissani.

Rissani

Selbstverständlich muss man hier die Teppiche bewundern.
Besichtigung des Mausoleums in Rissani. Achtung! Man sollte vorab einen Preis für die Führung vereinbaren!
Die Karawanserei ist zum Teil bei der Flut zerstört worden. Hier finden Frauen mit ihren Kindern Zuflucht bei häuslichen Problemen.

Merzouga, Camping Secret du Sahara

Herrlicher Ausblick auf die Dünen

Ouzina, Porte du Sahara

Wir haben unseren Umkehrpunkt erreicht an diesem wunderschönen Ort und der sagenhaften Unterkunft. Die algerische Grenze ist nicht mehr weit.

Ausflug mit Mustafa und Youssef in die Dünen
Teepause bei einer Nomadenfamilie
Man beachte die Größe der Zuckerwürfel!
Mustafas Schwester hat fantastisch gekocht und wir lernen ein Film- und Motorrad-Action-Team kennen und haben viel Spaß.

Am Abend gibt es Berbermusik für uns. Hier ein kurzes Video dazu und dann wurde ich gebeten mit zu trommeln.

Nun beginnt die Reise zurück. Wir fahren durch Sandsturm bei Merzouga bis Tazzarine, wo wir uns geschützt hinter eine Baumreihe stellen und den Sturm ausklingen lassen. Alle Flächen im Auto sind inzwischen mit Sand bedeckt.

Mhamid, Camping La Boussole

Dieser kleine Ort war vor 12 Jahren noch kaum vom Tourismus berührt. Inzwischen hat sich das geändert. Es werden Touren mit Offroad Fahrzeugen und Dromedaren angeboten. Man hat die Wahl zwischen 1-Tages-Touren oder Mehrtages-Touren. Und im Ort haben sich mehrere Restaurants angesiedelt.

5 DH entspricht 50 Eurocent.

Ein internationaler Künstler, der Berbermusik spielt, bezaubert uns mit seiner Musik.

Über Tagounite, Tamegroute und Mrimima geht es weiter bis Tissint. Wir nutzen noch einmal die Gelegenheit und campen wild, bevor es über Akka zurück nach Itch, auf den schönen Campingplatz Borj Biramane geht, den wir auf der Hinfahrt schon besucht hatten. Hier können wir unsere Wasservorräte wieder auffüllen.

In Sidi Ifni sind mittlerweile die Campingplätze voll mit französichen Dauercampern. Wir fahren bis Lekzira und können hier über der Bucht stehen. Fantastisch.

Nid d´Aigle

Wir schauen uns nördlich von Mirleft das sogenannte Adlernest an, wo die Paraglider starten….

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..und über Bou Zerz-Ighalen runter zur Küste. Hätten wir nicht machen sollen. Die Piste war eindeutig miserabel und mit unseren labilen Radlagern nicht empfehlenswert.

Aglou Plage, Camping Paradis

Noch einmal geht es nach Tiznit, das vom Campingplatz aus gut zu erreichen ist.

Der blaue Brunnen in Tiznit.
Strandspaziergang in Aglou Plage

Sidi Bibi, Camping Takat

Camping Takat ist ein sehr beliebter Campingplatz und das zu Recht. Saubere Sanitäranlagen, schöner Poolbereich, gutes Essen und die Bauern und Fischer der Umgebung verkaufen ihre Ware direkt am Platz.

Marrakesch, Camping Relais

Stadtbesichtigung in Marrakesch

Auf der Fahrt von Marrakesch nach Casablanca macht uns ein LKW-Fahrer an einer Raststätte darauf aufmerksam, dass unser Rad lose ist. Gemeinsam mit einem zweiten LKW-Fahrer können die Sicherungsmuttern notdürftig festgeschraubt werden und wir rollen bis Mohammedia nördlich von Casablanca.

Mohammedia, Camping Said

Said organisiert uns einen Mechaniker, der am nächsten Tag Ausschau nach Sicherungsschrauben halten will.

Wir nutzen die Zeit und sehen uns Casablanca an. Das kann man hier sehr einfach und günstig mit dem Zug machen.

Die wunderschöne Moschee

Leider kann der Mechaniker die benötigten Sicherungsschrauben nicht besorgen. So haben wir noch einen Tag um uns Rabat anzusehen, die Haupstadt Marokkos.

Rabat

Auch in diese Richtung, lässt es sich unkompliziert mit dem Zug fahren.
Museum der Modernen Künste

Wer gerne mehr über das Museum erfahren möchte, klickt hier.

Die Medina von Rabat hat uns gut gefallen.

Wir kontaktieren Max und Laura, die uns die Sicherungsmuttern, die wir vorausschauend schon im Netz bestellt hatten, mit DHL Express direkt zum Campingplatz schicken. Innerhalb von 36 Stunden sind sie da. Das hat super geklappt. Sie werden am nächsten Tag gleich eingebaut und es kann weiter gehen. Inzwischen hängen dicke Regenwolken über dem Norden Marokkos.

Larache Stadtcamping

Um sicher zu gehen, dass alles in Ordnung ist, bocken wir den Sprinter nochmals auf und stellen fest, dass das Rad schon wieder locker ist. Ein Mitarbeiter des benachbarten Restaurants organisiert uns einen Mechaniker, der eine halbe Stunde später schon da ist und feststellt, dass beide Radlager erneut getauscht werden müssen und das Gewinde der Antriebswelle neu geschliffen werden muss. Also ist Geduld angesagt. Wir haben vollstes Vertrauen in die Mechaniker und am nächsten Tag sind die Radlager besorgt und das Gewinde geschliffen. Sie haben dann durchgearbeitet bis nach Einbruch der Dunkelheit.

Wir nutzen die Zeit und schauen uns die nette Stadt Larache an.

Das war natürlich wie Kino für die männlichen Nachbarn.
Ein Hoch auf dieses Team !!
Unsere Reise im Überblick

Wir wollen nun zügig auf die Fähre nach Algeciras, kaufen an der Autobahnraststätte die Tickets und können am frühen Abend an Bord. Wie es in Spanien weiterging, erfahrt ihr in Teil 2.

Abschließend möchten wir unsere große Dankbarkeit ausdrücken gegenüber allen, die uns ohne Zögern und zu jeder Zeit, egal ob Sonntag Abend oder ob bis in den späten Abend hinein unterstützt und geholfen haben. Niemals wäre dies in Deutschland so möglich gewesen. Jedoch auch die freundlichen Gesichter überall und das wohlwollende Miteinander haben uns immer wieder schwer beeindruckt.

Spanien im März 2025

Hier geht´s zum ersten Teil der Reise durch Marokko im Winter 2024/25.

Wir erreichen Algeciras am Abend mit der Fähre aus Tanger und übernachten, wie mehrere andere Wohnmobile, auf dem Lidl Parkplatz in Algeciras. Frank freut sich, dass hier auch ein Mc Donalds ist und holt sich eine Tüte Junkfood.

Santa Margarita, Camping Sureuropa

Hier verbringen wir die nächsten zwei Tage und bringen wieder etwas Ordnung ins Auto.

Für die kommende Woche ist heftiger Regen vorausgesagt und wir entscheiden uns für ein Appartement in Torremolinos für die nächsten drei Tage. Wir wollen Max und Laura in Malaga treffen und haben noch etwas Zeit, bis es so weit ist.

Bereits unterwegs begleiten uns unwetterartige Regenfälle.

Torremolinos

Bauern Markt in Torremolinos
Unser Appartement in den Spiegelfenstern des Nachbarhauses.

Benalmadena, Stellplatz Arroyo de Miel

Wir haben uns für diesen kostenlosen Stellplatz entschieden, da man von Benalmadena einfach mit dem Zug ins Zentrum von Malaga fahren kann. Der dahinter liegende Park ist sehr schön angelegt.

Ausgezeichneter Stellplatz direkt am Park von Benalmadena.
Strandpromenade in Benalmadena

Ausflug nach Malaga mit dem Zug.

Tapas in Malaga

Humilladero, Camping Sierracilla

Noch immer sind die Wetteraussichten nicht berauschend und wir mieten einen Bungalow nördlich von Antequera, wo wir uns mit Max und Laura treffen wollen, denn es ist Max Geburtstag. Die Beiden sind auf dem Weg nach Ronda, so eignet sich Antequera prima als Treffpunkt.

Wir besichtigen die Dolmen von Antequera. Hier gibt es einen guten Überblick und Hintergrund Wissen.

Da es immer noch regnet mieten wir uns noch einmal ein nettes kleines Appartment in Benalmadena im Hochhaus mit Blick aufs Meer.

Und wir treffen uns noch einmal mit Max und Laura in Malaga.

Die Zitadelle von Malaga, Alcazaba, mit weiteren Informationen hier.

Zusammen mit Max und Laura fliegen wir nach Hause.

Wir kommen im Mai zurück, wenn das Wetter hoffentlich besser wird. Auf unserer Rückreise wollen wir Portugal kennen lernen.

Unser stark beanspruchter Sprinter hat nun eine Ruhepause auf einem bewachten Stellplatz in der Nähe des Flughafens verdient. Und wir freuen uns auf die Familie zuhause.

Namibia während der Dürre August bis Oktober 2024, Teil 1

Drei Wochen mit der Familie

Wir fliegen Ende Juli nach Windhoek und verbringen drei Tage in Elisenheim bevor Steffi, Daniel und Hanno zu uns stoßen. Unser Toyota stand wegen einer defekten Dieselpumpe 8 Monate in Katima Mulilo, ist nun zurück in Elisenheim und wir sind gespannt was uns erwartet.

Wir stellen fest, dass alles was irgendeinen Wert hatte nicht mehr im Auto ist. Über Ostern ist wohl in der Werkstatt in Katima eingebrochen worden und aus allen Autos wurden die Wertgegenstände geklaut.

Glücklicherweise war die Werkstatt versichert und wir bekommen einen Großteil der technischen Gegenstände ersetzt. Jetzt muss nur noch das Chaos im Auto beseitigt werden. Nach 2 Tagen haben wir es soweit geschafft, dass wir sogar noch einen neuen Boden verlegen können.

Und dann gibt auch noch der gute alte Engel Kühlschrank auf, Aber bei Cymot bekommen wir unkomplizirt einen baugleichen, aber moderneren Engel Kühlschrank eingebaut.

Es hätte schlimmer kommen können.

Und dann sind sie da.

Wir brechen auch am nächsten Tag gleich auf zur…

Ovita Gamefarm

Hanno findet das Campen im Dachzelt sehr gemütlich und ist beim Gamedrive auf der Farm voll dabei. Frank kocht uns Gulasch am Abend mit Oryxfleisch von der Farm.

Und dann geht es auch schon weiter nach Otavi zur…

Gabus Game Ranch

Von Otavi wollen wir am nächsten Tag bis Rundu fahren, das wird insbesondere für unseren 4-Jährigen eine Herausforderung. Geplant ist eine Pause in Mururani, wo es leckere Kuduschnitzel zum Mittagessen gibt.

In der Kaisosi River Lodge haben wir uns auf der Campsite eingebucht und wollen für zwei Nächte bleiben, wo es sich herrlich auf Gras Fußball spielen, Grillen und von der Fahrerei erholen lässt. Es gibt einen großen Spielplatz und zum Abkühlen einen Pool mit Flusswasser.

Kaisosi River Lodge

Ndhovu River Lodge

In der Ndhovu River Lodge haben wir die Campsite mit Blick direkt auf den gegenüberliegenden Babwata Nationalpark.

Am Morgen ist es noch ziemlich kalt

Sundowner Bootsfahrt mit vielen Elefanten, Hippos und Krokodilen

Bevor wir auf die Campsite der Emms Cubango Lodge fahren, geht es auf Game Drive in der Mahangu Core Area des Babwata Nationalparks

Emms Cubango Eco Lodge

Von Divundu aus geht es noch einmal eine Nacht ins Kaisosi River Camp, am nächsten Tag folgt wieder eine lange Strecke von Rundu über Grootfontein nach Tsumeb, wo wir uns etwas außerhalb im Zuri Camp eingebucht haben.

Zuri Camp Tsumeb

Im Birdhide kann man unendlich viele Vögel beobachten

Halali Camp, Etosha

Nach Einkauf in Tsumeb besuchen wir den Etosha Nationalpark.

Auf schlechter Wellblechpiste rumpeln wir tags darauf nach Olifantsrus im nordwestlichen Teil des Parks, das netteste Camp im Etosha Nationalpark. Hier gibt es nur wenige Campsites und es empfiehlt sich früh vorzubuchen.

Olifantrus

Kaoko Bush Lodge Kamanjab

Wir verbringen noch einmal zwei Tage auf der Ovita Game Farm.

Steffi, Daniel und Hanno haben sich einen sehr schönen Bungalow gemietet, wir stehen auf der Camp Site. Leider ist die schöne gemeinsame Zeit schon um. Die drei verbringen die verbliebenen Tage im African Kwela, wo wir uns von ihnen verabschieden.

Für uns geht es noch einmal für 6 Wochen weiter im Land.

Hier geht’s zu Teil 2 der Reise.